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News - Ausland
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25.05.2007
Presse: Dow Chemical sieht sich mit SEC-Untersuchung konfrontiert
aktiencheck.de
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Midland (aktiencheck.de AG) - Die Dow Chemical Co. (ISIN US2605431038/ WKN 850917), der größte Chemiekonzern in den USA, sieht sich derzeit mit einer Untersuchung der US-Börsenaufsicht SEC konfrontiert. Dies berichtet die "New York Times" am Freitag in ihrer Online-Ausgabe.
Der Zeitung zufolge will die SEC herausfinden, ob zwei Manager von Dow Chemical, die Mitte April entlassen wurden, tatsächlich in nicht genehmigte Gespräche über den Verkauf des Konzerns verwickelt waren. Bei den Personen handelt es sich um Pedro Reinhard, ehemals Senior-Berater und Mitglied des Board of Directors, sowie Romeo Kreinberg, ehemals Executive Vice President der Performance Plastics und Performance Chemicals-Aktivitäten. Reinhard war einst auch CFO von Dow Chemical.
Wie Dow Chemical vergangenen Monat mitteilte, wurden beide Personen mit Zustimmung des Boards von ihren Ämtern enthoben, da sie ohne Genehmigung mit Drittparteien über eine potenzielle Übernahme des Unternehmens gesprochen und damit gegen einen konzerninternen Code verstoßen haben.
Darüber hinaus, so die Zeitung, könnte sich die SEC auch eine Transaktion genauer ansehen, die Dow Chemical in 2006 geplant hatte. Vergangenen Herbst wollte man den Angaben zufolge 40 Mrd. Dollar zahlen, um die E. I. Du Pont de Nemours and Co. (DuPont) (ISIN US2635341090/ WKN 852046) zu übernehmen. Der zweitgrößte US-Chemiekonzern sei jedoch zu keinem Zeitpunkt in entsprechende Verhandlungen getreten.
Anfang April waren die Aktien von Dow Chemical gestiegen. Hintergrund war ein Bericht des britischen "Sunday Express", nach dem sich eine Gruppe, der u.a. die Private Equity-Gesellschaft Kohlberg Kravis Roberts & Co. (KKR) angehört, nun die Finanzierung für ein 50 Mrd. Dollar schweres Übernahmeangebot für Dow Chemical sichern konnte.
Die Aktie von Dow Chemical schloss gestern an der NYSE bei 44,86 Dollar. (25.05.2007/ac/n/a)
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