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Analysen - Ausland
24.05.2007
Intercell "buy"
Erste Bank

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Wien (aktiencheck.de AG) - Die Aktienanalysten der Erste Bank vergeben für den Anteilschein des österreichischen Unternehmens Intercell (ISIN AT0000612601/ WKN A0D8HW) weiterhin das Rating "buy".

Nach Auffassung der Analysten könne sich für Intercell mit dem neuen Grippe-Impfstoff-Projekt ein neuer Markt eröffnen. Zudem bestehe die Chance auf den Abschluss eines weiteren großen Kooperationsvertrags, der wiederum die Aussichten für das Unternehmen deutlich verbessern würde. Die Analysten würden allerdings zunächst eine konservative Haltung einnehmen und daher ihre Prognosen für Intercell unverändert belassen, bevor erste Ergebnisse zum Projekt vorliegen würden. Man sei weiterhin der Auffassung, dass das Potenzial des Unternehmens im Hinblick auf Transaktionen im Bereich Forschung & Entwicklung noch nicht angemessen im Aktienkurs eingepreist sei. Zudem werde das graduell sinkende Investment-Risiko noch nicht angemessen in der Bewertung berücksichtigt, da das Unternehmen seine Umsatzquellen zunehmend diversifiziere.

Die Ergebnisse des ersten Quartals seien weitestgehend im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. Der operative Verlust habe sich von 8,36 Mio. EUR im Vorjahr auf 7,46 Mio. EUR reduziert. Beim Umsatz habe Intercell ein starkes Wachstum von 359,3% auf 1,5 Mio. EUR erzielen können. Im Großen und Ganzen habe das Unternehmen im ersten Quartal weitere Fortschritte im Bereich Forschung & Entwicklung dokumentieren können. Die EPS-Prognosen der Analysten würden für 2007 und 2008 auf -0,05 EUR respektive 0,19 EUR lauten, somit errechne sich ein 2008-KGV von 127,6. Das Kursziel für die Aktie werde von 28,30 EUR auf 28,90 EUR angehoben.

Daher stufen die Analysten der Erste Bank die Intercell-Aktie nach wie vor mit "buy" ein. (Analyse vom 24.05.07) (24.05.2007/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte
Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat.

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes
Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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