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Analysen - Ausland
18.05.2007
Home Depot meiden
Frankfurter Tagesdienst

www.optionsscheinecheck.de

Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" empfehlen die Aktie von Home Depot (ISIN US4370761029/ WKN 866953) weiterhin zu meiden.

Home Depot hänge am Tropf des schwächelnden Immobilienmarktes. Die weltgrößte Baumarktkette habe im 1. Quartal einen Gewinnrückgang von 30% auf 1 Mrd. US-Dollar bzw. 53 Cent je Aktie verschmerzen müssen. Das habe die Prognosen der Analysten deutlich verfehlt, die von 59 Cent ausgegangen seien.

Auch die Umsatzentwicklung habe nicht zufrieden stellen können. So hätten sich die Erlöse in Geschäften, die seit mindestens einem Jahr geöffnet seien, um 7,6% reduziert. Insgesamt habe sich der Umsatz um ein mageres Prozent auf 21,6 Mrd. US-Dollar gesteigert. Auch das sei hinter den Erwartungen zurückgeblieben, die im Schnitt bei 21,78 Mrd. US-Dollar gelegen hätten.

Dass vom US-Immobilienmarkt derzeit kaum positive Aspekte kämen, dürfte für die wenigsten eine große Überraschung sein. Schon etwas mehr Sorge bereite dagegen die Tatsache, dass selbst in traditionell starken Regionen, wie beispielsweise Florida, die sich auch in den vergangenen Monaten stets gegen den schwächeren Trend hätten wehren können, nun die Nachfrage nachlasse. Die verhältnismäßig niedrigen Temperaturen im April, die von Home Depot ebenfalls als Erklärung genannt worden seien, mögen dagegen zwar eine Rolle gespielt haben, aber sicherlich keine entscheidende.

Das Wertpapier zeige seit gut einem Jahr eine deutliche relative Schwäche zum S&P 500. Es sehe nicht danach aus, dass sich in absehbarer Zeit etwas Grundlegendes an diesem Sachverhalt ändern könnte.

Deshalb sollte die Aktie von Home Depot auch weiterhin gemieden werden, so die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst". (Ausgabe 75 vom 18.05.2007) (18.05.2007/ac/a/a)



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