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News - Ausland
23.10.2001
Lexmark Stellenabbau
de.internet

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Lexmark (WKN 898072), der zweitgrößte US-Druckerhersteller, will bis zu 1.600 Stellen streichen, so die Experten von "de.internet".

Das entspreche ca. 12 Prozent der Gesamtbelegschaft, habe das Unternehmen am Montag mitgeteilt. Mit diesem Schritt reagiere man auf das schlechte Marktumfeld im Technologiesektor und auf niedrigere Gewinnerwartungen im vierten Quartal, habe es geheißen. Durch die Entlassungen erhoffe sich das Unternehmen jährliche Einsparungen in Höhe von 50 und 60 Millionen Dollar. Die Maßnahme werde im vierten Quartal mit Sonderbelastungen in Höhe von 100 bis 120 Millionen Dollar zu Buche schlagen.

Für das dritte Quartal habe Lexmark einen Gewinn von 70 Millionen Dollar oder 52 Cent je Aktie ausgewiesen, verglichen mit 66 Millionen Dollar oder 50 Cent vor einem Jahr. Der Quartalsumsatz sei von 926 Millionen Dollar im Vorjahr auf rund 1 Milliarde Dollar gestiegen, wobei der Bereich Drucker und Zubehör um rund 11 Prozent gewachsen sei. Für das vierte Quartal rechne das Unternehmen nur noch mit einem Gewinn zwischen 70 und 80 Cent pro Aktie. Grund dafür seien die allgemein schlechte Wirtschaftslage und die Auswirkungen der Anschläge vom 11. September.


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