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Analysen - Ausland
14.05.2007
Statoil eine Kernanlage im Ölsektor
Wirtschaftswoche

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Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Die Experten der "Wirtschaftswoche" sehen bei der Aktie von Statoil (ISIN NO0010096985/ WKN 675213) ein gutes Chance/Risiko-Profil.

Statoil kaufe für umgerechnet 2 Mrd. USD North American Oil Sands. Mit dem Deal wolle sich der norwegische Konzern in der kanadischen Provinz Alberta auf 1.100 Quadratkilometern insgesamt 2,2 Mrd. Barrel förderbare Ölsandvorkommen sichern. Das sei hinsichtlich der sinkenden Reserven von Statoil und der vermutlich dauerhaft hohen Ölpreise ein sinnvoller strategischer Schritt. Derzeit würden Ölsandvorkommen ab einem Ölpreis von etwa 30 bis 40 USD als wirtschaftlich abbaubar gelten.

Der Schritt nach Kanada flankiere den Fusionsprozess mit der Öl- und Gassparte des heimischen Branchenzweiten Norsk Hydro zum weltweit führenden Förderer auf See mit Reserven von dann 6,3 Mrd. Barrel. Die Zusammenlegung solle im dritten Quartal vollendet sein. Für 2007 würden die Partner eine gemeinsame Fördermenge zwischen 1,7 und 1,9 Mio. Barrel in Aussicht stellen. Von 2010 an solle der Zusammenschluss jährliche Einsparungen von umgerechnet 670 Mio. USD einspielen.

Für die Experten der "Wirtschaftswoche" bleibt die Statoil-Aktie eine Kernanlage im Ölsektor. (Ausgabe 20) (14.05.2007/ac/a/a)


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