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Analysen - Ausland
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18.10.2001
Reuters Group kaufen
Deutsche Bank
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Die Analysten der Deutsche Bank bleiben auf Grund der vorgestern präsentierten Ergebnisse des 3. Quartal bei ihrer Empfehlung, Aktien des britischen Informationsanbieters Reuters Group (WKN 911958) zu kaufen.
Die Umsätze von Reuters hätten mit 920 Mio. britischen Pfund die Erwartungen der Analysten übertroffen. Die fortschreitende Reduktion des Personalstandes habe aber zu zusätzlichen Kosten der Restrukturierung von 40 Mio. britischen Pfund geführt, weshalb sich die Analysten dazu veranlasst sähen, ihre Schätzung des Gewinnes vor Steuern für das Gesamtjahr um 11% zurückzunehmen. Was die Kosteneinsparungen betreffe, so sei geplant, bis zum Jahr 2003 jährlich 220 Mio. britische Pfund zu sparen und damit die Kapitalrentabilität zu verbessern, die seit 1996 rückläufig gewesen sei. Aus diesem Grund blieben die Analysten auch für 2002 bei ihren ursprünglichen Schätzungen.
In den nächsten 12-18 Monaten werde diese Verbesserung allerdings ausschließlich kostenseitig erfolgen. Die Analysten erwarteten für 2002 gleichbleibende Umsätze mit der Möglichkeit eines leichten Umsatzwachstums, sollten sich die Initiativen von STP durchsetzen und vorausgesetzt, dass sich die internationale Expansion von Instinet durchsetze. Wichtig sei auch noch, dass Reuters erst noch den Umfang der Einsparungen bzw. der Umsatzsynergien durch die Integration der Firma Bridge spezifizieren müsse.
Die Analysten der Deutschen Bank seien der Ansicht, die jüngste Kursschwäche sei beim derzeitigen Kursniveau übertrieben gewesen. Die Aktie repräsentiere einen substantiellen Wert mit einer 20%-igen Kurschance und einem 12-Monate-Kursziel von 750 britischen Pence.
Aus diesem Grund bleiben die Analysten bei ihrer Kaufempfehlung für die Aktie von Reuters Group.
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