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News - Ausland
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27.04.2007
Goodyear muss Verlust nach Sonderbelastungen ausweisen, will mehr Kosten einsparen
aktiencheck.de
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Akron (aktiencheck.de AG) - Der größte US-Reifenhersteller Goodyear Tire & Rubber Co. (ISIN US3825501014/ WKN 851204) gab am Freitag bekannt, dass im ersten Quartal einen Verlust erwirtschaftet hat, was auf eine Reihe von Sonderbelastungen und schwächere Nordamerika-Umsätze zurückzuführen ist.
Der Nettoverlust belief sich auf 174 Mio. Dollar bzw. 96 Cents pro Aktie, nach einem Nettogewinn von 74 Mio. Dollar bzw. 37 Cents pro Aktie im Vorjahr. Aus dem laufenden Geschäft wurde vor Einmaleffekten ein Gewinn von 11 Cents pro Aktie erzielt. Der Gesamtumsatz des Konzerns stieg um 0,8 Prozent auf rund 4,5 Mrd. Dollar.
Analysten waren im Vorfeld von einem Verlust von 2 Cents pro Aktie ausgegangen. Für das laufende Quartal prognostizieren sie ein EPS-Ergebnis von 42 Cents.
Darüber hinaus plant der Konzern einen mehrjährigen Restrukturierungsplan und rechnet nun mit annualisierten Kosteneinsparungen in Höhe von 1,8 bis 2,0 Mrd. Dollar, nach ursprünglich erwarteten Einsparungen in Höhe von mindestens 1,0 Mrd. Dollar. Zudem sollen die Produktionskapazitäten für hochpreisige Reifen in den nächsten fünf Jahren um 40 Prozent gesteigert werden, während die Kapazitäten für Niedrig-Preis-Reifen im gleichen Zeitraum um ein Drittel zulegen sollen.
Die Aktie von Goodyear Tire & Rubber gewinnt an der NYSE vorbörslich aktuell 2,46 Prozent auf 33,30 Dollar. (27.04.2007/ac/n/a)
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