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News - Ausland
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17.10.2001
HIRSCH Servo Konzernergebnis
Ad hoc
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www.optionsscheinecheck.de
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Für die börsenotierte HIRSCH Servo AG (WKN 084975) war das Geschäftsjahr 2000/01 das beste in der Unternehmensgeschichte und das fünfte Rekordjahr in Folge. Die Steigerungsraten waren bescheidener als in den Jahren zuvor, unter anderem aufgrund des abgeschwächten konjunkturellen Umfeldes in der zweiten Hälfte des Wirtschaftsjahres.
Umsatz und Ergebnis erreichen historische Höchstwerte Der HIRSCH Konzern wies im Geschäftsjahr 2000/01 erneut einen Rekordumsatz von ATS 767,7 Mio. (EUR 55,8 Mio.) aus. Die Umsatzsteigerung von 9 % basiert auf organischem Wachstum in allen Geschäftsfeldern. Der Betriebserfolg erhöhte sich um 2 % auf ATS 88,6 Mio. (EUR 6,4 Mio.). Die EBIT-Marge sank von 12,3 % auf 11,5 %. Dies beruhte auf dem EBIT-Rückgang im Geschäftsfeld Maschinen- und Anlagenbau von ATS 24,8 Mio. (EUR 1,8 Mio. ) auf ATS 17,5 Mio. (EUR 1,3 Mio.) infolge konjunkturell bedingten starken Wettbewerbs. Gleichzeitig kam es aufgrund der hohen Verkaufsanstrengungen zu einem Kostenanstieg in diesem Bereich. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg gegenüber dem Vorjahr um 1 % auf ATS 81,5 Mio. (EUR 5,9 Mio.). Der Konzernjahresüberschuss konnte um 2 % auf ATS 55,9 Mio. (EUR 4,1 Mio.) gesteigert werden. Der ÖVFA-Gewinn pro Aktie beträgt EUR 8,11 (1999/2000: EUR 8,03).
Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Ad-hoc-Mitteilung:
Erhöhte Dividendenausschüttung:
Aufgrund der guten Ergebnisse wird der Vorstand der Hauptversammlung (am 18. Oktober 2001 in Klagenfurt) eine Erhöhung der Dividende von 10 Cent auf EUR 2,70 je Aktie vorschlagen. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 37 % und ergibt aktuell eine attraktive Dividendenrendite von 5,2 %.
Ausblick:
Erstes Quartal 2001/02 stark rückläufig Kurzfristig zeichnet sich für das erste Geschäftsquartal 2001/02 ein Umsatzrückgang von 30 % ab, der zum einen auf das traditionell schwache Sommerquartal und zum anderen auf der Nachfrageschwäche in unseren Hauptabnehmerbranchen Bau und Elektronik basiert. Das Geschäftsfeld Maschinen- und Anlagenbau weist die größte Umsatzabnahme auf. Als Ausstatter von Zulieferern der Elektronik- und der Bauindustrie ist dieser Bereich am stärksten vom wirtschaftlichen Abschwung betroffen. Gedämpfte Erwartungen für Geschäftsjahr 2001/02 Ein spürbarer Aufschwung der Konjunktur in Europa und den USA wird frühestens zur Jahresmitte 2002 erwartet auch als Folge der großen Unsicherheit durch Terror und Kriegshandlungen. Das Geschäftsjahr 2001/02 wird daher zur Gänze von den schwierigen Rahmenbedingungen betroffen sein.
Gegenmaßnahmen eingeleitet Wir haben bereits Maßnahmen ergriffen, um der Konjunkturabschwächung entgegenzuwirken. So konzentrieren wir uns auf Nischenmärkte und eine Ergänzung des Leistungsangebotes mit Produkten für spezielle Anwendungen. Weiters intensivieren wir die Marketingaktivitäten bei angestammten Produkten und Märkten, um im Verdrängungswettbewerb unsere Marktanteile erhalten bzw. ausbauen zu können.
K-Messe wichtiger Indikator für Geschäftsfeld Maschinen- und Anlagenbau Im Geschäftsfeld Maschinen- und Anlagenbau zeigte sich zwar bereits eine Belebung der Auftragslage, aber die Ereignisse am 11. September haben zu einer Verschiebung von Aufträgen geführt. Viele Kunden haben angekündigt, mit der Auftragserteilung bis zur K-Messe zu warten. Diese weltweit größte und nur alle drei Jahre in Düsseldorf stattfindende Kunststoffmesse (25. Oktober bis 1. November 2001) wird daher entscheidend für die Entwicklung in den nächsten drei Quartalen sein.
Umsätze in den Geschäftsfeldern Technische Formteile und Präsentations-Systeme auf Vorjahresniveau Durch eine aggressive Verkaufspolitik werden im Geschäftsfeld Technische Formteile neue Kundengruppen gewonnen. Außerdem zeichnet sich im Bereich Thermozell-Leichbeton eine Steigerung der Projektgeschäfte ab. Im Geschäftsbereich Präsentations-Systeme ist es unser Ziel, den erwarteten Rückgang am Werbeproduktemarkt durch die Konzentration auf neue Absatzregionen und durch den verstärkten Verkauf an den Fachhandel zu kompensieren.
Wachstumschancen in Osteuropa Im Geschäftsfeld Technische Formteile nutzen wir die Wachstumschancen in Osteuropa, die sich durch die fortsetzende Abwanderung der Elektronikkonzerne in diese Region und die daraus entstehende Bedarfssteigerung nach technischen Formteilen zum Transportschutz ergeben. Mit einem Investitionsvolumen von ATS 50 Mio. errichten wir daher in Ungarn die erste Ausbaustufe von zwei neuen Produktionsstandorten für Technische Formteile. Beide Werke, Nyiregyhaza/Ostungarn und Jasfenyszaru/Mittelungarn werden im Geschäftsjahr 2001/02 in Betrieb gehen.
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