|
Analysen - Marktberichte
|
05.04.2007
Amex Gold Bugs Index technische Analyse
HSBC Trinkaus & Burkhardt
|
www.optionsscheinecheck.de
|
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der "HUI-Index" - dieser fasst die 15 größten Goldminenaktien weltweit zusammen, die ihre Goldproduktion nicht auf Termin verkaufen - konsolidiert seit dem zyklischen Hoch vom Mai 2006 bei 402 Punkten die enormen Kursgewinne seit Beginn seiner Hausse im November 2000, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Im Verlauf dieser Bewegung sei mit dem jüngsten Verlaufstief bei 312 Punkten der Basisaufwärtstrend seit November 2000 (akt. bei 316 Zählern) punktgenau bestätigt worden. Mit Blick auf die quantitativen Indikatoren stünden die Chancen gut, dass der "HUI-Index" nun lange genug "durchgeatmet" habe. So weise die Stochastik eine vielversprechende Ausgangslage auf, und auch der MACD habe kürzlich seine Signallinie von unten nach oben durchschneiden können.
Zudem zeige der Trenddynamikindikator ADX bereits seit längerem eine trendlose Phase an und biete damit jede Menge Spielraum, um einen neuen Aufwärtstrend zu begleiten. Aber auch relativ, im Vergleich zum S&P 500, wisse der Amex Gold Bugs zu gefallen. So stehe eine im Ratio-Chart zwischen den beiden Indices ausgebildete Korrekturflagge vor dem Abschluss, was auf eine Outperformance des "HUI-Index" gegenüber dem breiten US-Aktienmarkt schließen lasse.
Der Wegbereiter für einen neuen Aufwärtsimpuls beim Amex Gold Bugs wäre ein Sprung über die Widerstandszone bei 363/69 Punkten, die sich aus verschiedenen alten Hochpunkten speise. Gelinge es, die genannten Widerstände zu überwinden, werde ein Test des Allzeithochs bei 402 Punkten fast schon zur Pflicht. (05.04.2007/ac/a/m)
|