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05.04.2007
Presse: Royal Bank of Scotland will möglicherweise Gebot für ABN AMRO vorlegen
aktiencheck.de
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Edinburgh (aktiencheck.de AG) - Die Royal Bank of Scotland Group plc (RBS) (ISIN GB0007547838/ WKN 865142) könnte möglicherweise ebenfalls ein Übernahmeangebot für die niederländische Großbank ABN AMRO Holding N.V. (ISIN NL0000301109/ WKN 880026) vorlegen.
Laut einem Bericht der britischen Tageszeitung "The Guardian" unter Berufung auf einen Artikel der niederländischen Zeitung "Dagblad", hat die US-Investmentbank Goldman Sachs Group Inc. (ISIN US38141G1040/ WKN 920332) ihr Mandat als Berater der niederländischen ING Groep N.V. (ISIN NL0000303600/ WKN 881111) niedergelegt. Goldman Sachs werden gute Verbindungen zur Royal Bank of Scotland nachgesagt, nachdem die US-Bank das schottische Kreditinstitut bei der feindlichen Übernahme von NatWest im Jahr 2000 beraten hatte. Laut dem Bericht ist auch die amerikanische Merrill Lynch & Co. Inc. (ISIN US5901881087/ WKN 852935) ein Kandidat für die Royal Bank of Scotland für eine mögliche Beratertätigkeit, zumal die US-Investmentbank zuvor RBS ebenfalls bei der feindlichen Übernahme von NatWest unterstützt hat.
Wie die britische Tageszeitung weiter unter Berufung auf Analystenangaben berichtet, könnte RBS möglicherweise für ein Übernahmeangebot für ABN AMRO in Frage kommen. Den Angaben zufolge wollte RBS zu Spekulationen, wonach man mit der spanischen Banco Santander (ISIN ES0113900J37/ WKN 858872) in Zusammenhang mit einer Übernahmeofferte für ABN AMRO kooperieren will, keine Stellung nehmen.
Derzeit verhandelt die britische Großbank Barclays plc (ISIN GB0031348658 / WKN 850403) mit ABN AMRO über einen möglichen Zusammenschluss. Beide Kreditinstitute werden von neun Investmentbanken beraten, so die Zeitung weiter.
Die Aktie von ABN AMRO notiert aktuell in Amsterdam unverändert bei 32,68 Euro. (05.04.2007/ac/n/a)
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