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Analysen - Ausland
11.10.2001
Austrian Airlines spekulativ
Die Telebörse

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Die Experten des Anlegermagazins "Die Telebörse" sehen die Aktie von Austrian Airlines (WKN 875224) lediglich als kurzfristiges spekulatives Investment.

Schon im ersten Halbjahr habe das Unternehmen 72 Mio. Euro Verlust verbucht. Die Eigenkapitaldecke der Fluggesellschaft sei zuletzt auf 14 Prozent geschrumpft. Die Kostenbelastung sei – verstärkt durch die jüngsten Ereignisse – sehr hoch.

Der Umsatzeinbruch von 15% nach den Terroranschlägen fordere scharfe Einschnitte. Ein Siebtel der Personalkosten – rund 50 Millionen Euro – müssten eingespart werden. Das Flugpersonal würde zunächst in Zwangsurlaub geschickt, in einem nächsten Schritt sei Kurzarbeit geplant. Bis Ende 2002 sollten dann 800 Stellen abgebaut werden.

Wenig überraschend, dass die Aktie von Austrian Airlines in diesem Umfeld von einem Tief ins nächste gleite. Anleger müssten gute Nerven zeigen. Aus charttechnischer Sicht habe der Kurs die letzte Unterstützung bei zehn Euro nach unten durchbrochen.

Nach Ansicht der Börsenkenner der Zeitschrift "Die Telebörse" eigen sich die Aktie von Austrian Airlines somit derzeit nur für kurzfristig orientierte spekulative Anleger.


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