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News - Neuer Markt
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11.10.2001
VIVA Media Ergebnissprung
Ad hoc
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Das Joint Venture mit AOL Time Warner (AOL TW) und die damit verbundene Neustrukturierung der VIVA Media (WKN 617106) wird beim Konzernergebnis 2002 deutlich positive Effekte zeigen. Ab 2002 betreibt die VIVA Plus Fernsehen GmbH als neues 51% / 49% Joint Venture von VIVA Media und AOL TW die Bereiche VIVAplus TV (bisher VIVA ZWEI) sowie www.viva.tv und www.vivaplus.tv. VIVA Plus wird bei VIVA Media ab 2002 gemäß IAS nach bilanziert. Dadurch werden die bisher verlustträchtigen Bereiche VIVA ZWEI und VIVAdigital nicht mehr in den Konsolidierungskreis der VIVA Gruppe einbezogen.
Damit erwartet die VIVA Gruppe für 2002 beim EBITDA und EBIT einen Gewinn im zweistelligen Millionen EURO-Bereich. Dieser Ergebnissprung ist durch die hohe Profitabilität des TV-Kerngeschäfts und durch die Cash-Einnahmen aus dem Joint Venture mit AOL TW begründet. 2003 und in den Folgejahren erwartet die VIVA Gruppe auf Basis des aktuellen Konsolidierungskreises weiter signifikante Gewinne. Für das Geschäftsjahr 2001 führen Sondereffekte aufgrund der Neustrukturierungen und das allgemein schwache Marktumfeld zu einer Umsatz- und Ergebnisrevision. Die Terrorakte in den USA haben den TV Werbemarkt weiter unter Druck gesetzt und sorgen für zurückgehende Werbebuchungen.
Für das Gesamtjahr 2001 rechnet VIVA Media mit einer Steigerung des Gruppenumsatzes um 11,4 % auf 61,5 Mio. EUR (ursprüngliche Prognose: 65 Mio. EUR). Durch die letztmalige Konsolidierung der Verlustbringer VIVA ZWEI und VIVAdigital, die niedrigeren Umsätze sowie die einmaligen Sondereffekte prognostiziert der Konzern in 2001 beim EBITDA anstelle des ursprünglich erwarteten ausgeglichenen Ergebnisses einen Verlust von rund - 10 Mio. EURO. Als Einmaleffekte wirken insbesondere: Kosten im Zusammenhang mit Ausgliederung und Neupositionierung von VIVA Plus sowie eine durch die Neuaufstellung der Gruppe sinnvolle vollständige Abschreibung von VIVAdigital (Afa) und auch der Agentur VIVAconnect (Goodwill). Diese beiden Sonderabschreibungen belasten das EBIT zusätzlich mit etwa 4,5 Mio. EUR.
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