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23.03.2007
Constantia schließt Grundsatzvereinbarung über Mehrheitserwerb an Austria Metall AG
aktiencheck.de
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Wien (aktiencheck.de AG) - Die Constantia Packaging AG (ISIN AT0000943352/ WKN 895703) hat eine Grundsatzvereinbarung zur Übernahme der Mehrheit an der Austria Metall AG (AMAG) geschlossen. Dies teilte der österreichische Verpackungshersteller am Freitag mit.
Costantia Packaging hält derzeit 25 Prozent plus eine Aktie an der AMAG. Zum Erwerb der Mehrheit an der AMAG stand der Konzern eigenen Angaben zufolge seit August 2006 in Verhandlungen mit der Klaus Hammerer GmbH, von der zur Zeit 40 Prozent der Anteile der AMAG gehalten werden. Im Rahmen der heute unterzeichneten Vereinbarung wird Constantia alle Anteile der Klaus Hammerer GmbH an der AMAG übernehmen. Vor der Transaktion erfolgt die Abspaltung des Geschäftsbereichs Extrusion, der bei der Familie Hammerer verbleibt. Die Extrusion erwirtschaftete 2006 mit 300 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 155 Mio. Euro.
Das Signing des endgültigen Anteilskaufvertrages und das Closing der Transaktion sind für die zweite Jahreshälfte 2007 geplant, hieß es weiter. Bei der AMAG handelt es sich um den führenden österreichischen Hersteller von Aluminium-Halbzeug- und Gießereiprodukten für die weiterverarbeitende Industrie mit einem Jahresumsatz von rund 830 Mio. Euro (ohne Extrusion). Die AMAG ist gleichzeitig ein bedeutender Lieferant von Aluminiumvorwalzband für den Teilkonzern "Flexible Verpackung" der Constantia Packaging Gruppe.
Die Aktie von Constantia Packaging notiert aktuell mit einem Plus von 0,56 Prozent bei 45,00 Euro. (23.03.2007/ac/n/a)
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