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Analysen - DAX 100
15.03.2007
Heidelberger Druck-Call Position aufbauen
ExtraChancen

www.optionsscheinecheck.de

Hagen (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "ExtraChancen" raten bei dem Call-Optionsschein (ISIN DE000CB4RBC4/ WKN CB4RBC) auf die Aktie von Heidelberger Druck (ISIN DE0007314007/ WKN 731400) eine spekulative Position aufzubauen.

Es gebe eine ganze Reihe von Gründen, die auch im volatilen Umfeld für einen Einstieg bei der Heidelberger Druck AG sprechen würden. Zum einen sei an der Aktie die Aufwärtsbewegung im MDAX in den letzten Monaten nahezu komplett vorbei gegangen. Darüber hinaus gelte der Druckmaschinenhersteller im Rahmen der allgemeinen Branchenkonsolidierung als interessanter Übernahmenkandidat. Analysten würden die Aktie aber auch angesichts der fundamentalen Entwicklung als deutlich unterbewertet einstufen. Das "Top-Investment der Woche", ein Heidelberger-Druck-Call, sollte daher in den kommenden Monaten ordentlich Druck machen.

"Wir sind auf Kurs", habe Bernhard Schreier, Vorstandschef der Heidelberger Druck AG in der letzten Woche in einem Interview mit der "EURO am Sonntag" erklärt. Er sehe die Nachfrage aus Deutschland auf einem "rekordverdächtigen Niveau". Das US-Geschäft laufe sehr gut, und auch mit der Nachfrageentwicklung auf dem wichtigen chinesischen Markt zeige sich der Unternehmenslenker recht zufrieden.

Zuvor habe Schreier den MDAX-Konzern, mit über 40% Marktanteil im Bogenoffsetdruck der international führende Lösungsanbieter für gewerbliche und industrielle Anwender in der Printmedien-Industrie, als potenzielles Übernahmeziel ins Gespräch gebracht. "Es gibt sogar mehrere Gründe, die für eine solche Akquisition sprechen", erkläre Roland Könen vom Bankhaus Lampe. Neben der aussichtsreichen Marktposition und der günstigen Aktionärsstruktur führe der MidCap-Experte das Kosteneinsparpotenzial durch Produktionsverlagerung in Niedriglohnländer an. Aber auch die günstige fundamentale Bewertung.

Derzeit befänden sich 72% der Anteile von Heidelberger Druck im Streubesitz - vier Fünftel davon in institutioneller Hand. "12% liegen zudem bei der Allianz, die bekanntermaßen ihre Industriebeteiligungen sukzessive abbauen will. Darüber hinaus hält RWE noch 15%, die jedoch über eine Wandelanleihe aus dem RWE zuzurechnenden Besitz in den Free-float wechseln wird", wisse Analyst Könen. Er empfehle die Aktie mit einem Kursziel von 40 Euro zum Kauf.

Seine Kollegen von Goldman Sachs würden den Titel bei 37 Euro fair bewertet sehen und hätten das Papier daher Anfang des Monats von "neutral" auf "buy" hoch gestuft. Heidelberger Druck sei die am niedrigsten bewertete Aktie, die von den Analysten beobachtet werde. Wenn die RWE-Wandelanleihen im Juni fällig würden, sollte der Free-float auf 88% steigen. Daher sei das Unternehmen für die Experten der "beste Kandidat für einen Leverage Buy-out", also eine fremdfinanzierte Übernahme.

Die Aktie pendle seit dem Sommer letzen Jahres in einer breiten Trading-Range seitwärts. Der Bereich um 31/32 Euro habe sich dabei als sehr tragfähig erwiesen. Insgesamt viermal habe sich der Kurs in diesem Zeitraum bei 37 Euro "den Kopf gestoßen". Die oben genannten Aspekte würden dafür sprechen, dass der Wert in den kommenden Wochen wieder Kurs auf die obere Begrenzung nehmen werde. Gehe das Szenario der Experten auf, notiere der Heidelberger Druck-Call-Optionsschein von der Commerzbank über 50% im Plus.

Anleger sollten daher bei Kursen um 26 Cent bei dem Heidelberger Druck-Call, der bei 34 Euro ins Geld läuft und eine Laufzeit bis Ende des Jahres hat, eine spekulative Position aufbauen, so die Experten von "ExtraChancen".
(15.03.2007/oc/a/d)



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