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News - Nebenwerte
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06.03.2007
ESCADA Zahlen zum 1. Quartal 2006/2007
Ad hoc
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Aschheim bei München (aktiencheck.de AG) - Die ESCADA AG (ISIN DE0005692107/ WKN 569210) hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2006/2007 (Bilanzstichtag: 31. Oktober) eine erwartungsgemäße Geschäftsentwicklung verzeichnet und die Ertragslage weiter verbessert. Der Konzernumsatz des Herstellers von Luxusdamenmode erreichte in den ersten drei Monaten 161,2 Mio. Euro nach 166,7 Mio. Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres (-3,3%). Der Rückgang ist im Wesentlichen durch Währungseffekte und durch die gezielte Verschiebung von Umsätzen ins zweite Quartal bedingt.
Die Umsatzverschiebungen resultieren aus einem den Markterfordernissen angepassten Lieferterminplan. Währungsbereinigt, also auf Basis zum Vorjahr konstanter Wechselkurse, wäre der Konzernumsatz auf dem Niveau des gleichen Vorjahresquartals geblieben (-0,5%).
Das Quartalsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) konnte von 20,5 Mio. Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum um 5,4% auf 21,6 Mio. Euro gesteigert werden. Dazu trug vor allem eine weiter verbesserte Kostenquote von 56,6% bei (Anteil der operativen Kosten am Umsatz, Vorjahreszeitraum: 57,6%). Während sich die Währungseffekte negativ im Umsatz und in der Folge im Rohertrag auswirkten, führten die Maßnahmen zur Währungssicherung zu positiven Gegeneffekten in den Kosten und in den sonstigen betrieblichen Erträgen. Der Währungseinfluss auf das EBITDA war somit in etwa neutral.
Der Quartalsgewinn nach Steuern und Minderheitenanteilen stieg von 6,2 Mio. Euro im ersten Quartal des Vorjahres um 11,3% auf 6,9 Mio. Euro.
Die Nettofinanzverschuldung per 31. Januar 2007 lag mit 190,0 Mio. Euro deutlich unter dem Wert zum Ende des ersten Quartals 2006 (223,9 Mio. Euro). Die Vorräte wurden im Stichtagsvergleich strategiekonform von 138,8 Mio. Euro auf 107,8 Mio. Euro zurückgeführt.
Der Bereich ESCADA erzielte im ersten Quartal einen Umsatz von 111,5 Mio. Euro nach 120,9 Mio. Euro im gleichen Vorjahresquartal (-7,8%, währungsbereinigt: -3,9%). Das EBITDA konnte von 14,6 Mio. Euro auf 16,0 Mio. Euro verbessert werden (+9,6%).
Der Bereich PRIMERA steigerte den Quartalsumsatz um 6,8% auf 56,7 Mio. Euro (erstes Quartal 2005/2006: 53,1 Mio. Euro). Das EBITDA von PRIMERA lag aufgrund von expansionsbedingten Mehrkosten mit 5,6 Mio. Euro leicht unter dem Wert des gleichen Vorjahresquartals (5,9 Mio. Euro).
Für das Gesamtjahr 2006/2007 bekräftigt der Vorstand seine bisherigen Erwartungen. Er rechnet mit einer Steigerung des Konzernumsatzes um einen mittleren einstelligen Prozentsatz, verbunden mit einer dazu überproportionalen Erhöhung des EBITDA. (06.03.2007/ac/n/nw)
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