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Analysen - Nebenwerte
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02.03.2007
Jungheinrich "buy"
HypoVereinsbank
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www.optionsscheinecheck.de
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München (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der HypoVereinsbank, Peter Rothenaicher, stuft die Aktie von Jungheinrich (ISIN DE0006219934/ WKN 621993, VZ) unverändert mit "buy" ein.
Das Unternehmen habe Eckdaten für das abgelaufene Geschäftsjahr 2006 publiziert, die leicht die eigenen Schätzungen als auch die des Marktes übertroffen hätten. Demnach sei der Jahresumsatz um 6,3% auf 1,748 Mrd. Euro gestiegen und das EBIT sei um rund 10% auf 118 Mio. Euro verbessert worden. Damit liege die entsprechende Marge bei knapp 6,8%, während sie in 2005 bei 6,5% gelegen habe. Wie erwartet werde eine Dividende von 0,54 Euro je Vorzugsaktie vorgeschlagen.
Aufgrund der Neukalkulation der Pensionsrückstellungen in UK würden die Analysten nun für 2006 eine Ertragssteuerquote von ca. 43% erwarten. Bisher hätten sie eine Steuerquote von 39% unterstellt. Demnach würden sie ihre Schätzung für das Nettoergebnis für 2006 von 70,2 Mio. Euro auf 67,3 Mio. Euro bzw. von 2,06 Euro je Aktie auf 1,98 Euro je Aktie anpassen. Dagegen würden sie darauf hinweisen, dass zukünftige Gewinne der Verlustgesellschaften dann steuerlich entlastet würden und Jungheinrich ohnehin stark von der ab 2008 geltenden Körperschaftsteuerreform profitieren werde.
Die Geschäftsführung von Jungheinrich habe eine Neuordnung der Unternehmensstruktur angekündigt. Dadurch wolle man innerhalb des Konzerns mehr Transparenz erzielen und auch mehr Ansporn zu Ergebnissteigerungen schaffen.
Die Analysten würden den Titel mit einem EV/EBIT-Multiple von 5,5 und einem KGV 2008e von rund 10 für sehr attraktiv bewertet halten.
Die Analysten der HypoVereinsbank bekräftigen ihr "buy"-Rating für die Jungheinrich-Aktie und sehen das Kursziel weiterhin bei 29,00 Euro. (02.03.2007/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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