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Analysen - Ausland
01.10.2001
Renault kaufen
Deutsche Bank

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Die Analysten der Deutschen Bank bleiben auch nach einer gründlichen Revision ihrer Vorschaudaten bei ihrer Kaufempfehlung für Aktien der beiden französischen Hersteller Peugeot und Renault (WKN 893113).

Auf Grund der Ereignisse in den USA hätten die Analysten ihre Absatzerwartungen in den USA für dieses und nächstes Jahr um ca. 500.000 Stück reduziert, was einem Minus von ca. 3-4% entspreche, während für Europa für nächstes Jahr mit einem Minus von 3% gerechnet werde. Entsprechend hätten die Analysten auch ihre Gewinnprognosen für nächstes Jahr je nach Marke zwischen 9 und 30% reduziert. Der Unterschied sei davon abhängig, wie hoch die Margen der einzelnen Anbieter seien, wie stark sie einem möglichen Preiskampf ausgesetzt seien und wie stark sich daher reduzierte Absatzzahlen auf die Gewinnsituation auswirken werde.

Bei Peugeot seien die Analysten wegen der bereits sehr niedrigen Bewertung positiv gestimmt, aber auch wegen der erwarteten starken neuen Modelle, die das Unternehmen etwas gegen einen allzu scharfen Preiskampf schützen sollten. Bei Renault hingegen beruhe die Kaufempfehlung ganz auf der Beteiligung an Nissan, die derzeit so extrem unterbewertet sei, dass der Kurs unter jenem liege, als Renault Nissan übernommen habe und als Nissan an der Schwelle zum Konkurs gestanden sei.

Aus diesem Grund empfehlen die Analysten der Deutschen Bank die Aktien von Peugeot und Renault zum Kauf mit einem Kursziel von 50 Euro bei Peugeot und von 55 Euro bei Renault.


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