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Analysen - Ausland
01.10.2001
Ballard Power Systems "buy"
Merrill Lynch

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Die Wertpapierexperten von Merrill Lynch empfehlen den Investoren auch weiterhin, die Aktie von Ballard Power Systems (WKN 890704) zu kaufen.

Als Teil eines Planes zur Vereinfachung der Firmen- und Betriebsstruktur habe Ballard ein Memorandum mit seinem Partner EBARA angekündigt, dessen Ziel es sei, die bereits existierende strategische Kooperation zwischen den beiden Unternehmen zu verbessern und die Entwicklung kommerzieller stationärer Brennstoffzellengeneratoren zu forcieren. Ballard werde die Anteile von EBARA (ca. 11%) am gemeinsamen Joint Venture Ballard Generation Systems (BGS) im Austausch gegen Stammaktien von Ballard Power Systems im Gesamtwert von 35,8 Mio. US-Dollar übernehmen (basierend auf einem Durchschnittskurs bei Börsenschluß einer Periode von 10 Tagen, die 3 Tage vor dem erwarteten Vertragsabschluß im November enden würde).

Wenn man hier den Kurswert bei Börsenschluß von Freitag, dem 28.09. heranziehen würde, komme man auf etwa 1,83 Mio. Aktien. Unter dem Memorandum habe EBARA zugestimmt, die Aktien von Ballard Power Systems für eine Mindestdauer von 4 Jahren zu halten. Das in Japan stationierte Joint Venture der beiden Unternehmen, EBARA BALLARD Corp. würde auch weiterhin zu 51% von EBARA und zu 49% von BGS gehalten werden. Während die Herausgabe weiterer Ballard Aktien natürlich den Wert erst einmal sinken lassen werde, würde Ballard andererseits nach Abschluß der Transaktion 81,6% der Anteile an BGS halten. Die restlichen Anteile befänden sich im Besitz von Alstom France S.A.

Der Wert der Joint Venture Anteile aus der GPU Transaktion vom August (29,7 Mio. US-Dollar für 12,6% von BGS, das damals einen geschätzten Gesamtwert von 235 Mio. US-Dollar gehabt hätte) würde durch die Transaktion mit EBARA steigen.

Ein weiteres Drittel der Aktienanteile an der Mutterfirma Ballard Power Systems würde von Ford und DaimlerChrysler gehalten. Diese beiden Konzerne seien ebenso wie EBARA und GPU an der Kommerzialisierung stationärer Produkte zur Stromerzeugung beteiligt. Nach Ansicht der Analysten würden hier wertvolle Synergieeffekte entstehen. Eine Bewertung der Summe der Einzelteile von Ballard hätte daher nur beschränkte Aussagekraft über die Leistungsfähigkeit bei der Entwicklung von stationären Brennstoffzellen und Brennstoffzellen für Automobile.

Das EPS von Ballard Power Systems würde im Geschäftsjahr 2001 bei -1,00 US-Dollar erwartet und könnte im Finanzjahr 2002 bei einem Verlust pro Aktie von 0,88 US-Dollar liegen. Die Wertpapierspezialisten von Merrill Lynch empfehlen die Aktie nach wie vor zum Kauf.



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