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19.02.2007
Basilea gibt positive Resultate der Phase-III-Studie für Alitretinoin bekannt
aktiencheck.de
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Basel (aktiencheck.de AG) - Das schweizerische Biopharma-Unternehmen Basilea Pharmaceutica AG (ISIN CH0011432447/ WKN A0B9GA) meldete am Montag, dass die plazebokontrollierte Phase-III-Studie BACH (Benefit of Alitretinoin in Chronic Hand dermatitis) ihr primäres Ziel erreicht hat.
Demnach war Alitretinoin bei Patienten, die unter schwerer refraktärer chronischer Hautdermatitis litten, wirksam und erfüllte den anspruchsvollen primären Endpunkt von vollständig und fast vollständig geheilten Händen. Für diese beeinträchtigende Hauterkrankung, die Patienten daran hindert ihre Hände normal zu benutzen, ist zur Zeit keine zugelassene Behandlung verfügbar. Auf Basis dieser positiven Daten werden noch in diesem Jahr Anträge auf Marktzulassungen eingereicht. Mit diesem positiven Studienergebnis könnte Alitretinoin die erste wirksame Therapie zur Behandlung von refraktärer schwerer chronischer Handdermatitis (Chronic Hand Dermatitis, CHaD) werden, von der schätzungsweise eine Million Patienten betroffen sind.
Diese randomisierte doppelblinde Phase-III-Studie ist mit 1.032 Patienten die größte jemals in chronischer Handdermatitis durchgeführte Studie. Patienten die unter schwerer chronischer Handdermatitis litten und nicht auf stark wirksame topische Steroide ansprachen, erhielten für eine Behandlungszeit von bis zu 24 Wochen einmal-täglich 30mg oder 10mg Alitretinoin, oder Plazebo. Der primäre Endpunkt der Studie war die Anzahl der Patienten bei denen durch den Prüfarzt (Physicians Global Assesment) ein vollständiges oder fast vollständiges Abheilen der Symptome beobachtet werden konnte. Sowohl in der höheren als auch in der niedrigen Dosierung war Alitretinoin signifikant wirksamer als Plazebo. Die Unterschiede beider Alitretinoin-Dosierungen gegenüber Plazebo erwiesen sich als statistisch hoch signifikant. Die Ansprechrate in der Plazebogruppe betrug 17 Prozent. Alitretinoin war gut verträglich. Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen waren Kopfschmerzen sowie eine Erhöhung der Blutfette; diese waren dosisabhängig und reversibel.
Die Aktie von Basilea Pharmaceutica gewinnt in Zürich aktuell 3,29 Prozent auf 266,50 Schweizer Franken. (19.02.2007/ac/n/a)
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