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Analysen - Nebenwerte
01.02.2007
euromicron kaufenswert
TradeCentre.de

www.optionsscheinecheck.de

Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" halten die euromicron-Aktie (ISIN DE0005660005/ WKN 566000) für kaufenswert.

Das Systemhaus im Zukunftsmarkt der Netzwerk- und Lichtewellenleitertechnologie habe für das vergangene Geschäftsjahr einen Umsatz von 114 bis 120 Mio. Euro und ein EBIT von 9,5 bis 10,5 Mio. Euro in Aussicht gestellt. Vor Steuern solle ein Gewinn von 9 bis 9,8 Mio. Euro hängen bleiben. Nach Steuern werde ein Überschuss von 6,5 Mio. Euro oder ein Gewinn von 1,35 Euro je Aktie erwartet.

"Wir hatten ein sehr erfolgreiches Jahr 2006 und vor allem ein starkes viertes Quartal", habe Vorstandschef Willibald Späth im Gespräch mit "TradeCentre.de" gesagt. Nach einer ersten Indikation hätten die Hessen ihr Umsatzziel übertroffen. "Wir rechnen mit einem Umsatz vor IFRS-Konsolidierungsmaßnahmen zwischen 120 und 125 Mio. Euro", so der CEO. Auch beim Gewinn dürfte die Gesellschaft besser abschneiden als geplant. Beim EBIT werde die obere Range erreicht oder sogar übertroffen. Selbst der Jahresüberschuss werde voraussichtlich in Richtung der Marke von sieben Mio. Euro liegen. Das würde einem Gewinn je Aktie von bis zu 1,50 Euro entsprechen.

Wie Späth erläutere, seien im letzten Jahr für gut 14 Mio. Euro Firmen zugekauft worden. "Wir haben daraus ein annualiertes EBIT von 3,5 bis 4,5 Mio. Euro erwartet. Nach ersten Rechnungen haben wir aus den Zukäufen ein EBIT von 4,5 Mio. Euro gezogen", sage der Firmenchef stolz. Die Integration der Gesellschaften laufe dem Vernehmen nach reibungslos. Für das vergangene Jahr plane die eigenkapitalstarke Firma erneut eine Dividende auszuschütten. "Wir wollen jährlich 50 Prozent unseres Nettogewinns auszahlen". Demnach könnte die Dividende von 60 auf 70 Cent steigen.

Für das laufende Jahr kündige Späth ein Umsatzwachstum auf 155 bis 160 Mio. Euro an. Zuzüglich Akquisitionen, Gespräche würden bereits stattfinden, erwarte der Firmenlenker einen annualisierten Umsatz von mindestens 180 Mio. Euro. Beim operativen EBIT stelle der Vorstandsvorsitzende einen Gewinn von mehr als 16 Mio. Euro in Aussicht. Abzüglich Holdingkosten von rund drei Mio. Euro errechne sich ein EBIT von mehr als 13 Mio. Euro. Unterm Strich dürfte ein Gewinn je Aktie von über zwei Euro am Jahresende in den Büchern stehen.

Die kleineren Zukäufe wolle Späth aus dem Cashflow finanzieren oder über Fremdkapital. "Wir haben über unsere Banken ausreichend Akquisitionsmittel zur Verfügung und planen eine Nettoverschuldung von maximal 15 Mio. Euro". Eine Kapitalerhöhung schließe der Manager aus. "Für das Jahr 2008 oder 2009 planen wir den nächsten großen Wachstumsschritt. Dann kann ich mir auch einen Zukauf in der Größenordnung von 50 bis 100 Mio. Euro vorstellen. Dafür würden wir gegebenenfalls auch eine Kapitalerhöhung nutzen", erkläre der CEO.

Aus eigener Kraft wolle euromicron in 2008 die Umsatzmarke von 200 Mio. Euro durchbrechen. Die EBIT-Marge taxiere der Vorstand auf acht bis elf Prozent. Den Gewinn je Aktie würden die Experten von "TradeCentre.de" im kommenden Jahr auf 2,20 bis 2,40 Euro schätzen.

Die Aktie sei am Kapitalmarkt völlig unentdeckt. euromicron zeige solides Wachstum, gute Margen, biete eine Dividendenrendite von 3,5 Prozent und kaufe sogar aktiv eigene Aktien zurück.

Die euromicron-Aktie ist kaufenswert, so die Experten von "TradeCentre.de". (01.02.2007/ac/a/nw)


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