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News - Nebenwerte
29.01.2007
cash.life Vorstand will dem Aufsichtsrat die Ausschüttung einer Dividende vorschlagen
Ad hoc

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Pullach (aktiencheck.de AG) - Die cash.life-Gruppe (ISIN DE0005009104/ WKN 500910) hat im vierten Quartal 2006 voraussichtlich Lebensversicherungen im Wert von rund 216,1 Millionen Euro gekauft. Das ist eine Steigerung um rund 42 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Umsatz lag mit rund 229,8 Millionen Euro fast 150 Prozent über dem Vorjahresquartal. Aus der Verwaltung der Policen für Dritte erwirtschaftete cash.life im vierten Quartal Servicing-Fees von circa 2,2 Millionen Euro und legte damit um 83 Prozent zu. Das operative Ergebnis (EBIT) steigerte sich im vierten Quartal um 74 Prozent auf rund 6,1 Millionen Euro. Der Überschuss ist in diesem Zeitraum um rund 78 Prozent auf 3,2 Millionen Euro gewachsen. Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung und der guten Zukunftsaussichten will der Vorstand dem Aufsichtsrat die Ausschüttung einer Dividende vorschlagen.

Vorläufiger Abschluss des Gesamtjahres 2006:

Auf das gesamte Geschäftsjahr gesehen hat cash.life voraussichtlich Lebensversicherungen in Höhe von circa 636,0 Millionen Euro gekauft und den Ankauf damit um über 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesteigert. Der Umsatz liegt bei rund 532,0 Millionen Euro, was einer Steigerung um 78 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Policenverwaltung für Dritte erwirtschaftete mehr als 6,0 Millionen Euro, eine Steigerung um mehr als 60 Prozent nach 3,7 Millionen Euro im Jahr 2005. Der Barwert dieser Erlösquelle erreichte zum Jahresende rund 38,3 Millionen Euro. Das heißt, bis zum Ablauf der verwalteten Policen fließen dem Unternehmen Servicing-Fees in dieser Höhe zu. Davon entfallen rund 16,2 Millionen Euro auf die Policen, die im Jahr 2006 an geschlossene Fonds verkauft wurden. Das entspricht einer Steigerung um knapp 60 Prozent. Im Jahr 2005 hatte dieser Wert noch bei 10,3 Millionen Euro gelegen. Der EBIT für das Gesamtjahr wird auf rund 14,2 Millionen Euro geschätzt, was einen Rückgang um rund 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.

Grund für den geplanten Rückgang sind Investitionen in Marketing, neue Produkte und neue Märkte. Der Jahresüberschuss liegt voraussichtlich bei 7,7 Millionen Euro und steigerte sich um 35 Prozent. Der Überschuss wird durch die Wertsteigerung der Derivate in Höhe von 2,2 Millionen Euro (nach Steuern) positiv beeinflusst. Daneben beinhaltet der Jahresüberschuss eine Ergebnissteigerung von 1,2 Millionen Euro, die aus der im Dezember angekündigten Neubewertung des Handelbestandes zum Fair Value resultiert. Zum 31. Dezember 2006 verwaltete cash.life ein Gesamtportfolio in Höhe von rund 1.672,4 Millionen Euro, eine Steigerung um circa 49 Prozent im Vergleich zu 1.125,7 Millionen Euro im Jahr 2005. Davon entfielen Ende 2006 rund 284,6 Millionen Euro auf den Handelsbestand.

Ausblick 2007:

Das Ankaufsvolumen wird 2007 in Deutschland zwischen 700 und 770 Millionen Euro erwartet, in Österreich zwischen 20 und 30 Millionen Euro. Das Umsatzvolumen soll über 700 Millionen Euro liegen. Das operative Ergebnis (EBIT) wird in einer Spanne zwischen 18 und 22 Millionen Euro erwartet. Das entspricht einem Wachstum um rund 30 Prozent und enthält eine unterproportionale Steigerung der Gesamtkosten, die zwischen 29 und 31 Millionen Euro geplant werden. Die Prognose des operativen Ergebnisses beinhaltet außerdem einen Risikoabschlag aufgrund eines etablierteren Marktumfeldes im Zweitmarkt Lebensversicherungen. Aus den Weiterverkäufen des Jahres 2007 erwartet cash.life barwertige Servicing-Fees in Höhe von mindestens 21 Millionen Euro, die dem Unternehmen im Laufe der kommenden Jahre zufließen. Aus der Ende 2006 aufgenommenen neuen Dienstleistung - dem Beleihen von Lebensversicherungen - soll 2007 ein Darlehensvolumen von über 100 Millionen Euro vermittelt werden. (29.01.2007/ac/n/nw)



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