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News - Ausland
26.09.2001
UNIQA Prämienwachstum
Ad hoc

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Im ersten Halbjahr 2001 gelang es den Unternehmen der UNIQA Group Austria (WKN 928900) im direkten Geschäft das verrechnete Prämienvolumen um 3,5% auf ATS 19.212,4 Mio. (Euro 1.396,2 Mio.) zu steigern. Wachstumsträger waren die Kranken- (+6,6%) und die Lebensversicherung (+3,8%). Das Prämienvolumen in den Schaden- und Unfallsparten erhöhte sich um +0,8%. Die Leistungszahlungen an Kunden erreichten die Höhe von ATS 11.712,8 Mio. (Euro 851,2 Mio.) - um 7,4% mehr als im ersten Halbjahr des Vorjahres.

Die gesamten Kapitalanlagen der UNIQA Group Austria betrugen Ende Juni 2001 - exklusive der Depotforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft - ATS 153.085,2 Mio. (Euro 11.125,1 Mio. / +6,1%). Die laufenden Vermögenserträge erhöhten sich im gleichen Zeitraum um 12,9% auf ATS 4.388,6 Mio. (Euro 318,9 Mio.). Das außerordentliche Finanzergebnis belastete aufgrund der Rückgänge der Aktienmärkte die Halbjahresergebnisse der Unternehmen der Gruppe mit ca. ATS 655 Mio. (Euro 47,6 Mio.).

Die Maßnahmen zur Kostensenkung haben im ersten Halbjahr 2001 bereits gegriffen. Die Kosten der Konzerngesellschaften entwickelten sich - ohne Provisionen und unter Berücksichtigung der Sozialkapitalaufwendungen für aktive Beschäftigte - mit +1,7% auf ATS 2,9 Mrd. (Euro 207,4 Mio.) weiterhin moderat, wobei die Kostenstruktur der inländischen Gesellschaften infolge der gesetzten Einsparungsmaßnahmen eine deutlich rückläufige Tendenz gegenüber dem Vorjahr aufweist. Die ausländischen Unternehmen der UNIQA Group Austria setzten ihren erfolgreichen Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2001 fort und erreichten ein Prämienvolumen von ATS 1.193,4 Mio. (Euro 86,8 Mio.). Die ausbezahlten Leistungen betrugen ATS 681,8 Mio. (Euro 49,5 Mio.).

Ausblick:

Die angespannten Kapitalmärkte und deren weitere Entwicklung nach den Terroranschlägen in den USA haben großen Einfluss auf die weitere Geschäfts- entwicklung. Hält die derzeit negative Stimmung der Kapitalmärkte an, so ist branchenweit eine deutliche Rücknahme der Gewinnbeteiligungssätze in der Lebensversicherung zu erwarten und mit einem signifikanten Rückgang des Konzernergebnisses zu rechnen.



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