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News - Nebenwerte
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30.03.1999
Grammer Umsatzwachstum
Ad hoc
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Die Unternehmensgruppe der Grammer AG (DE0005895403), Amberg, erzielte im Geschaeftsjahr 1998 nach vorlaeufigen Berechnungen einen konsolidierten Konzernumsatz von rund 790 Mio DM (Vj.: 566). Neben dem internen Wachstum leisteten die 1998 abgeschlossenen Akquisitionen, mit denen Grammer die Marktposition in allen Produktbereichen ausbauen konnte, einen wesentlichen Beitrag zu dem Anstieg um nahezu 40%. Zum 1. Juli hat Grammer den Bereich Polsterteile der Eugen O. Butz GmbH in Langenfeld sowie eine komplette Division von der Probel S.A. in Brasilien uebernommen. Ausserdem wurde zum 1. September 1998 der Bereich Bahn Passagiersitze von der Magna Sitzsysteme GmbH (vormals Paulisch GmbH & Co. KG), Lohr am Main, erworben.
Die Ertragslage war von ausserordentlichen Faktoren gepraegt, die zu einem deutlichen Ergebnisrueckgang fuehrten. Auch hier spielten die Akquisitionen eine grosse Rolle. Neben dem Integrationsaufwand wurden 1998 mehrere neue Werke in Betrieb genommen, um die Fertigungskapazitaet dem hoeheren Geschaeftsvolumen der Gruppe anzupassen. Die daraus resultierenden Anlaufkosten, die Einfuehrung des EDV-Systems SAP R/3 sowie die Finanz- und Wirtschaftskrise in Suedamerika haben das Ergebnis zusaetzlich belastet. Die Ertraege der Tochtergesellschaften lagen zum Teil deutlich unter den Erwartungen. Insgesamt rechnet Grammer je Aktie mit einem DVFA- Gewinn von rund 2,55 DM nach 3,07 DM im Vorjahr. Im laufenden Geschaeftsjahr 1999 wird der GrammerKonzern voraussichtlich die Umsatzmilliarde ueberschreiten und erwartet auch beim Ergebnis wieder eine deutliche Verbesserung.
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