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Analysen - Ausland
21.09.2001
CEZ "strong buy"
Baader Securities

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Die Analysten von Baader Securities raten den Anlegern weiterhin zum Kauf von CEZ- Aktien (WKN 887832).

Die tschechische Regierung habe beschlossen ihren 67,6-prozentigen Anteil an CEZ zusammen mit den Anteilen an den sechs regionalen Stromversorgern zu verkaufen. Die Privatisierung werde wahrscheinlich im ersten Quartal 2002 anlaufen.

Die freie Marktwirtschaft im Energiesektor werde 2002 eingeführt. Ab dem 1. Januar 2002 könne jeder Kunde, dessen Elektrizitätsverbrauch 40 GWh im Jahr 2000 überschritten habe, frei wählen, welches Verteilungs –und Übertragungssystem er bevorzuge. Wahrscheinlich sei auch wachsende Konkurrenz und eine mäßige Zunahme des CEZ Marktanteils. Man erwarte außerdem eine Abnahme der Preise für Elektrizität. Es sei wahrscheinlich, dass die CEZ Exporte stagnieren würden. Nach dem beträchtlichen Anstieg um 120,3 Prozent jährlich im Jahr 2000 auf 12,429 GWh, seien die Exporte des Unternehmens bedroht, vor allem seit CEZs größter Exportpartner E.ON sich entschieden habe, keine elektrische Energie von CEZ zu kaufen.

Des weiteren habe CEZ mit hohen Abschreibungsaufwendungen zu rechnen. Bei Baader Securities erwarte man Aufwendungen von bis zu 13,318 Millionen Tschechischen Kronen im Jahr 2002 und bis zu 14,978 Millionen Tschechische Kronen im Jahr 2003, da das Unternehmen eine Modernisierung seines Kernkraftwerks Dukovany durchführen solle.

Die Geschäftseinnahmen seien um 30,1 Prozent jährlich auf 9,4 Milliarden Tschechische Kronen gestiegen, das EBITDA sei um 18,5 Prozent auf 14,942 Milliarden Tschechische Kronen gestiegen.

Die Analysten von Baader Securities stufen CEZ langfristig als "strong buy" ein.



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