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News - DAX 100
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09.01.2007
ALTANA nimmt Stellung zu FAZ-Bericht, keine bittere Pille
aktiencheck.de
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Bad Homburg (aktiencheck.de AG) - Nikolaus Schweickart, der Vorstandsvorsitzende der ALTANA AG (ISIN DE0007600801/ WKN 760080), gab am heutigen Dienstag folgende Stellungnahme zum Bericht "Bittere Pille für ALTANA-Aktionäre" der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" vom 9. Januar 2007 ab:
Privatanleger, die ihre Aktien nicht in einer Kapitalgesellschaft halten, und daher die erwartete Sonderausschüttung nach dem Halbeinkünfteverfahren zu versteuern haben, sind gegenüber der Großaktionärin, die ihre Aktien in eine solche Kapitalgesellschaft eingebracht hat, nicht benachteiligt. Privatanleger können nämlich bis zur Hauptversammlung am 3. Mai ihre ALTANA-Aktien steuerfrei (nach einem Jahr Haltefrist) veräußern und gleichzeitig ALTANA Chemie-Zertifikate der Deutschen Bank kaufen, die seit Anfang Januar erworben werden können. Er wird damit automatisch Aktionär der neuen ALTANA AG nach der Hauptversammlung am 3. Mai und ist damit voll dividendenberechtigt für das Geschäftsjahr 2007.
Aktionäre, die ihre Aktien in einer Kapitalgesellschaft halten, erhalten die Sonderausschüttung am 4. Mai - weitgehend steuerfrei - und sind dann nach der Hauptversammlung ebenfalls automatisch Aktionäre der neuen ALTANA AG, wie der Zertifikatkäufer auch. Dem steuerfreien Veräußerungsgewinn der Privatanleger steht der weitgehend steuerfreie Gewinn aus der Sonderausschüttung für Kapitalgesellschaften gegenüber. Wo ist da die bittere Pille?
Diese Zertifikatslösung ermöglicht es im Übrigen dem Privatanleger, sich wie beim Aktienrückkauf steuerfrei von seiner Aktie zu trennen und gleichzeitig - das ist das Besondere - sein Engagement in der ALTANA-Aktie - via Zertifikat - fortzusetzen. (09.01.2007/ac/n/d)
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