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Analysen - Ausland
18.12.2006
Ericsson "overweight"
J.P. Morgan Securities

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New York (aktiencheck.de AG) - Die Wertpapierspezialisten von J.P. Morgan Securities bewerten den Anteilschein des schwedischen Unternehmens Ericsson (ISIN SE0000108656/ WKN 850001) mit "overweight".

Nokia habe angekündigt, dass das Joint Venture Nokia Siemens Networks nicht bis Januar 2007 zustande kommen werde und habe als neuen Termin das erste Quartal 2007 genannt. Nach den Bestechungsvorwürfen bei Siemens müssten einige Nachforschungen angestellt werden. Der Zeitpunkt des Abschlusses der Untersuchungen sei unklar, werde aber bis zum Ende des ersten Quartals 2007 erwartet. Trotz einiger gegenteiliger Kommentare würden die Analysten davon ausgehen, dass Nokia und Siemens die Transaktion weiter vorantreiben würden.

Gegenüber Ericssons Marktanteil von 38% im GSM/WCDMA-Bereich würden Nokia und Siemens lediglich Anteile von 17% bzw. 14% einnehmen. Ein Zusammenschluss würde im Hinblick auf die hohen Kosten für Forschung und Entwicklung größere Skaleneffekte ermöglichen. Zwar gebe es bedeutende Überschneidungen bei den Produkten der Unternehmen, die Verbindung könne jedoch auch größere Lücken schließen. Nach Schätzung der Analysten werde Ericsson in den Jahren 2007 und 2008 Marktanteile von 0,9% bzw. 1% hinzugewinnen. Jede Verzögerung des Joint Ventures von Siemens und Nokia öffne die Tür für weitere Marktanteilszugewinne.

Auf dieser Grundlage lautet das Rating der Börsenanalysten von J.P. Morgan Securities für das Wertpapier von Ericsson "overweight". (18.12.2006/ac/a/a)


Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

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