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Analysen - Ausland
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18.09.2001
Aegis neutral
Morgan Stanley Dean Witter
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Wie die Analysten von Morgan Stanley Dean Witter (MSDW) berichten, machen dem britischen Medienunternehmen Aegis Group (WKN 869632) Sonderkosten zu schaffen.
In seiner Marktforschungssparte (die 35 Prozent der Konzerneinnahmen erwirtschafte) sehe sich das Unternehmen einem kontinuierlichen Preisdruck und einer Verlangsamung der Einnahmen ausgesetzt. Es seien Kosten für die geschäftliche Tätigkeit in Lateinamerika und in China entstanden; hinzu kämen gestiegene IT-Kosten (6,5 Millionen Britische Pfund im ersten Halbjahr 01). Besonders Carat Freeman in den USA sei unter anderem durch gesunkene Einnahmen betroffen. Ironischerweise habe das Unternehmen im ersten Halbjahr 01 1,8 Millionen Britische Pfund für die Freisetzung von Arbeitskräften ausgegeben, während an anderer Stelle innerhalb des Konzerns 1,9 Millionen Britische Pfund ausgegeben worden seien, um Personal aufzustocken.
Größere geschäftliche Zugewinne wie Philips, New Line Cinema und Pfizer Warner Lambert sollten das Wachstum der organischen Einnahmen in der zweiten Jahreshälfte 2002 untermauern; dennoch würden die MSDW-Analysten ihre Prognosen für das gesamte Jahr wegen der höheren Investitionskosten und wegen es Drucks auf die Margen nach unten korrigieren. Auch der scharfe Rückgang des neuen Geschäfts in Europa im ersten Halbjahr 01 sei besorgniserregend. Unter der Voraussetzung dass das neue Jahr dementsprechend weniger neue Geschäfte sehen werde, reduzieren die Analysten von MSDW ihre Prognose für das organische Wachstum von 4,8 auf 2,8 Prozent. Trotz des jüngsten Rückgangs werde die Aktie von Aegis gegenüber der Peer-Gruppe noch immer mit einem Aufschlag gehandelt, was nach Meinung der MSDW-Analysten unverdient sei.
Die Analysten von Morgan Stanley Dean Witter beurteilen die Aktie von Aegis auch weiterhin als neutral.
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