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Analysen - Ausland
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11.12.2006
ICI "sell"
HypoVereinsbank
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www.optionsscheinecheck.de
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München (aktiencheck.de AG) - Markus Mayer, Equity Analyst der HypoVereinsbank, stuft die Aktie von ICI (ISIN GB0004594973/ WKN 860006) mit dem Rating "sell" ein.
Wie die Analysten berichten würden, hätten die von ICI im Jahr 2003 aufgelegten Programme bis Ende 2005 ihre Wirkung gezeigt. Allerdings werde deren Ausrichtung nach dem Verkauf von Uniquema und Quest nur noch marginal positive Effekte hervorbringen. Auch künftig wolle das Unternehmen an seiner Ausrichtung hin zum Verbraucher, weg von der Industrie, festhalten. Nach Erachten der Analysten werde ICI aktuell jedoch durch die sich abschwächende US-Wirtschaft getroffen, da 34% des Umsatzes in Nordamerika generiert würden.
Nach Meinung der Analysten werde sich durch den nach wie vor leicht steigenden Ölpreis ein weiterer negativer Effekt auswirken. ICI dürfte zwar in den zurückliegenden Preisverhandlungen dies einkalkuliert, jedoch noch nicht vollständig weitergegeben haben. Nach Erachten der Analysten habe ICI durch den Preiskampf mit Akzo Nobel auch nicht die Möglichkeit Ölpreissteigerungen durch Preiserhöhungen auszugleichen.
Die Analysten würden für das kommende Jahr beim EBITDA vor Sondereffekten ein um -10% schlechteres Ergebnis (nach Sondereffekten +1,4%) erwarten. Sie hätten für 2008 einen Anstieg der Ertragslage um ca. 7% unterstellt. Dieser Trend sollte - in abgeschwächter Form - noch bis 2009 anhalten.
Auf Basis der Umstellung auf 2007 ergebe sich im DCF-Modell der Analysten ein Wert von 387 GBp je Aktie. Das SoP-Modell auf Basis von 2007 errechne einen Fair Value von 398 GBp je Anteilsschein. Das Kursziel der Analysten werde aus dem Durchschnitt der beiden Modelle gebildet und liege nun, nach zuvor 370 GBp, bei 390 GBp.
Die ICI-Aktie bewerten die Analysten der HypoVereinsbank nach wie vor mit dem Rating "sell". (11.12.2006/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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