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News - Ausland
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29.11.2006
Dollar General schließt 400 Geschäfte, ernennt neuen President und COO
aktiencheck.de
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Goodlettsville (aktiencheck.de AG) - Der amerikanische Einzelhandelskonzern Dollar General Corp. (ISIN US2566691026/ WKN 857905) gab am Mittwoch bekannt, dass er 400 Geschäfte schließen wird, was Sonderbelastungen in Höhe von 138 Mio. Dollar nach sich ziehen wird. Zudem wurde ein neuer President und COO bestellt.
Den Angaben zufolge hat das Board einen Plan genehmigt, nach dem insgesamt 400 Geschäfte, die sich bisher unterdurchschnittlich entwickelt haben, im nächsten Jahr geschlossen werden. Zudem sollen Überschussbestände abgebaut werden. Die daraus entstehenden Sonderbelastungen in Höhe von 138 Mio. Dollar vor Steuern werden dabei mit 80 Mio. Dollar im dritten Quartal zum 3. November verbucht werden.
Die Neueröffnungen werden künftig verlangsamt. Nach geplanten 600 neu eröffneten Geschäften in diesem Jahr sollen im Geschäftsjahr 2007 nur noch 300 Neueröffnungen und im Geschäftsjahr 2008 rund 400 Neueröffnungen erfolgen.
Darüber hinaus hat der Konzern, der auch ein Aktienrückkauf-Programm über 500 Mio. Dollar beschlossen hat, David Bere mit Wirkung zum 4. Dezember zum President und COO ernannt. Bere, seit 2002 ein Director bei Dollar General, war zuletzt als Corporate Vice President der Ralcorp Holdings Inc. (ISIN US7510281014/ WKN 905357) tätig. Dollar General hat seit 2004 keinen President und COO mehr, als Lawrence Jackson in diesen Funktionen zu einem Konkurrenten gewechselt ist.
Die Aktie von Dollar General verliert an der NYSE zurzeit 4,43 Prozent auf 15,.97 Dollar. (29.11.2006/ac/n/a)
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