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News - Ausland
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28.11.2006
Royal Dutch Shell und Saint-Gobain starten Produktion von Solarzellen der nächsten Generation
aktiencheck.de
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Den Haag (aktiencheck.de AG) - Die Shell Erneuerbare Energien GmbH, ein Tochterunternehmen des britisch-niederländischen Ölkonzerns Royal Dutch Shell plc (ISIN GB00B03MLX29/ WKN A0D94M), und die Saint-Gobain Glass Deutschland GmbH, eine Tochter des französische Baustoffkonzerns Compagnie de Saint-Gobain S.A. (ISIN FR0000125007/ WKN 872087), haben die Produktion von Solarzellen der nächsten Generation im sächsischen Torgau beschlossen.
Unternehmensangaben vom Dienstag zufolge wird die Produktion der neuen CIS-Module voraussichtlich im Jahr 2008 anlaufen. Die Solarzellen werden durch das neue Gemeinschaftsunternehmen AVANCIS hergestellt, dessen Gründung von der Europäischen Kommission kürzlich genehmigt wurde.
Die geplante jährliche Produktionskapazität der Anlage liegt den Angaben zufolge zunächst bei 20 MW und soll nach dem Willen der Partner-Unternehmen zügig ausgebaut werden. Die Produktionskapazität der Anlage wird ausreichen, um jedes Jahr 6.000 weitere Haushalte in Europa mit sauberer Energie zu versorgen. Beide Unternehmen sind der Überzeugung, dass siliziumfreie Solartechnologie im Wettbewerb mit den traditionellen Formen der Energieerzeugung mehr Zukunft haben wird als konventionelle Solarlösungen auf Siliziumbasis.
Während Shell sein großes Know-how im Bereich der CIS-Technologie und acht Jahre Erfahrung in der Vermarktung dieser Technologie in das neue Gemeinschaftsunternehmen einbringt, steuert Saint-Gobain seine langjährige und internationale Produktionserfahrung auf den Gebieten Glas und Baumaterialien bei.
Die Aktie von Royal Dutch Shell gewinnt in London aktuell 0,17 Prozent auf 1.805,00 Pence, die von Saint-Gobain verliert in Paris momentan 0,77 Prozent auf 58,30 Euro. (28.11.2006/ac/n/a)
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