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Analysen - Ausland
10.09.2001
Böhler-Uddeholm übergewichten
RZB Österreich

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Die Analysten der österreichischen Raiffeisenzentralbank bleiben auch nach Präsentation der Halbjahresergebnisse bei ihrer Empfehlung, Aktien des österreichischen Stahlunternehmens Böhler-Uddeholm (WKN 894577) überzugewichten.

Böhler habe zum Halbjahr Rekordumsatz- und -ergebniszahlen präsentiert. Der Umsatz sei um 7 % auf Euro 793,6 Mio. gestiegen und das EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) habe sich um 4 % auf Euro 71,5 Mio. erhöht (EBIT-Marge von 9 %). Böhler-Uddeholm habe von einer robusten Nachfrage in Euroopa und Asien profitiert, wodurch die Schwäche des nordamerikanischen Marktes überkompensiert worden sei. Alle vier Kernbereiche hätten Zuwächse im Umsatz und Ergebnis erzielen können.

Der Auftragseingang habe sich im ersten Halbjahr um 11 % auf Euro 611,5 Mio. verbessert und der Auftragsstand habe mit Euro 367 Mio. einen Anstieg um 39 % erreicht. Im zweiten Quartal sei jedoch der Auftragseingang mit Euro 276 Mio. gegenüber dem ersten Quartal mit Euro 335,5 Mio. bereits rückläufig gewesen. Darin spiegle sich der kommende konjunkturelle Abschwung wider. Im Geschäftsbereich Edelstahl Langprodukte habe das Ergebnis vor allem durch die starke Nachfrage nach Spezialitätenstählen aus den Bereichen Energie und Luftfahrt verbessert werden können. Die Division Schmiedetechnik habe vor allem durch den neuen Investitionsschub in der amerikanischen Energiewirtschaft profitiert. Das zweite Halbjahr 2001 werde vor allem im Bereich Edelstahl Langprodukte deutliche Rückgänge in der Geschäftsentwicklung aufweisen. Aufgrund des sehr guten Halbjahresergebnisses werde das Gesamtjahr 2001 aber nur eine moderate Abschwächung bei Umsatz und Ergebnis im Vergleich zum Rekordjahr 2000 bringen.

Die Analysten der RZB halten daher ihre "übergewichten" - Empfehlung aufrecht.


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