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News - Ausland
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23.10.2006
Presse: bwin will Werbeverträge mit deutschen Fußball-Bundesligisten kündigen
aktiencheck.de
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Wien (aktiencheck.de AG) - Der österreichische Sportwettenanbieter bwin Interactive Entertainment AG (ISIN AT0000767553/ WKN 936172) will Presseangaben zufolge aufgrund der anhaltenden rechtlichen Probleme in Zusammenhang mit dem deutschen Glücksspielmonopol einzelne Werbeverträge kündigen.
"Dort, wo wir nicht mehr mit unserer Marke Bwin auftreten können, werden wir Verträge kündigen", sagt Jörg Wacker, Chef der deutschen bwin-Niederlassung, in der "WirtschaftsWoche" (Montagausgabe). "Die Investitionen im deutschen Markt werden sich um knapp 40 Mio. Euro reduzieren." Das entspricht fast zwei Dritteln des gesamten Marketingbudgets in Deutschland. Auf den Prüfstand kommen insbesondere die Werbeverträge mit mehreren Fußball-Bundesligisten. Zunächst sollen die Vereinbarungen mit Borussia Dortmund und dem VfL Bochum gekündigt werden. Am Vertrag mit dem Bundesligisten Werder Bremen will man zunächst noch festhalten, wobei man hier auf eine Änderung der Rechtslage insbesondere auf europäischer Ebene hofft.
Wie das Wirtschaftsmagazin weiter berichtet, will sich der österreichische Sportwettenanbieter auch aus verschiedenen Internet-Kooperationen zurückziehen. Das Unternehmen wirbt zum Beispiel bei Spiegel Online und dem Mailanbieter GMX.
Die Aktie von bwin interactive notiert aktuell in Wien mit einem Plus von 2,30 Prozent bei 16,87 Euro. (23.10.2006/ac/n/a)
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