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Analysen - TecDAX
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20.10.2006
QSC neutral
HypoVereinsbank
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www.optionsscheinecheck.de
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München (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der HypoVereinsbank, Thomas Friedrich, stuft die QSC-Aktie (ISIN DE0005137004/ WKN 513700) von "buy" auf "neutral" herab.
Am 8. Juni 2006 hätten die Analysten den Titel auf "buy" hochgestuft. Sie hätten weitere Fortschritte in der Kunden und Partnergewinnung und starke operative Zahlen als Trigger für die Aktie gesehen. Seitdem habe QSC Teleson, Tele2, freenet und Tiscali als Kunden bzw. Partner gewonnen. Die im August verkündeten Q2/06-Zahlen hätten ebenfalls die hohe operative Dynamik des Unternehmens unterstrichen. QSC habe durch diese Schlagzeilen und eine sehr aktive IR-Arbeit dazu beigetragen, den meisten Marktteilnehmern bereits seine hohe Dynamik zu vermitteln. Die Analysten würden daher dem Newsflow kurz- und mittelfristig nur geringes Potenzial zur Aktienkurssteigerung zusprechen.
In letzter Zeit, habe QSC sehr viele strategische Erfolge erzielen können. Dadurch sei nach Erachten der Analysten die Erwartungshaltung der Investoren deutlich gewachsen. Positive Überraschungen sollten von den erwartet starken Q3/06-Zahlen nicht ausgehen. Die Analysten würden ihr Modell für QSC unverändert belassen. Bei den Umsätzen rechne QSC mit einem Wachstum auf mehr als EUR 265 Mio. Die Analysten würden für 2006 Umsätze in dieser Größenordnung (HVBe: EUR 263,4 Mio.) und ein EBITDA von EUR 19,6 Mio. prognostizieren. Damit rechne man weiterhin damit, dass QSC seine Guidance eines EBITDA von EUR 15 bis 20 Mio. erreichen könne. Die Analysten würden ebenso wie das Unternehmen ein Überschreiten des Nettoergebnis Break-evens auf Quartalsebene in 2006 erwarten.
Die Analysten der HypoVereinsbank stufen die Aktie von QSC von "buy" auf "neutral" herunter. Das Kursziel sehe man weiterhin bei EUR 5,50. (20.10.2006/ac/a/t)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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