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Analysen - Ausland
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24.08.2001
Swisslog kaufen
Deutsche Bank
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Die Analysten der Deutschen Bank haben ihre Empfehlung für Aktien des Schweizer Herstellers von Spieleelektronik, Swisslog Holding (WKN 870634) von "strong buy" auf "kaufen" zurückgestuft.
Während die Bereiche Software und kundenspezifische Lösungen sich nach Plan entwickelten, leide der Hardwarebereich derzeit unter der wirtschaftlichen Schwäche. Dadurch seien auch die von Swisslog bekanntgegebenen Zahlen unterschiedlich ausgefallen. So seien die Neubestellungen um 3,6% zurückgegangen und der Umsatz sei im Jahresvergleich nur um 9,8% gewachsen, was eine Zielverfehlung gegenüber den Prognosen der Analysten um 12% bzw. 6% bedeute. Andererseits habe es Swisslog immer noch geschafft, ein EBITDA (EBITDA = Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abwertungen und Abschreibungen) und einen Nettogewinn auszuweisen, die den Erwartungen der Analysten entsprochen hätten.
Dennoch hätten die Analysten der Deutschen Bank ihre Gewinnschätzung je Aktie für 2001 von 4,1 auf 3,6 Schweizer Franken, für 2002 von 5,6 auf 4,7 Schweizer Franken und für 2003 von 7,2 auf 6,0 Schweizer Franken zurückgenommen (um 13% bzw. 15%). Allerdings sei der starke Kursverfall der Swisslog Aktie um mehr als 24% eine Überreaktion des Marktes, besonders, wenn man die niedrige Bewertung der Aktie, mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis 2002 von 9,5 und einem Kurs-EBITDA-Verhältnis von 8,8, betrachte.
Die Analysten der Deutschen Bank sehen daher das Kursziel von Swisslog bei 70 Schweizer Franken. Dennoch habe man die Empfehlung für Swisslog von "strong buy" auf "kaufen" zurückgenommen, dadie Geschäftsaussichten im Hardwarebereich etwas schlechter aussähen und da die Glaubwürdigkeit des Managements etwas gelitten habe, nachdem das Unternehmen zwei Mal hintereinander seine Prognosen nicht erreicht habe.
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