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Analysen - Ausland
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22.08.2001
Enzon kaufen
Hornblower Fischer
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www.optionsscheinecheck.de
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Die Branchenexperten von Hornblower Fischer stufen die Aktie von Enzon (WKN: 873997) auf kaufen ein.
Das Unternehmen, das eine Technologie entwickelt habe, mit der man Medikamente länger in der Blutbahn halten könne, habe am Dienstag bekannt gegeben, dass man im 4. fiskalischen Quartal und im Gesamtfiskaljahr 2000/01 erstmals schwarzen Zahlen erwirtschaftet habe.
Als Hauptursache seien die gestiegenen Einkünfte durch Lizenzgebührzahlungen genannt worden. Das Unternehmen habe auf Quartalsbasis ein Nettoeinkommen von 3,3 Mio. US-Dollar oder 8 Cents pro Aktie veröffentlicht, verglichen mit einem Nettoverlust von 1,2 Mio. US-Dollar oder 3 Cents pro Aktie im Jahr zuvor und habe damit genau die durchschnittlichen Markterwartungen getroffen.
Die Umsätze seien um 127% von 4,61 Mio. US-Dollar auf 10,46 Mio. US-Dollar gestiegen Die Umsätze aus Lizenzgebühren seien von 340.000 US-Dollar auf 4,5 Mio. US-Dollar gestiegen, wobei der Löwenanteil den Verkäufen des Hepatitismedikamentes PEG-INTRON zuzuschreiben sei, das durch den Pharmapartner Schering-Plough (WKN: 850469) vermarktet werde. PEG-Intron basiere auf Enzons "pegylation"-Technologie, bei der der Wirkstoff an Polyethylenglycol gebunden werde. Das Medikament sei als Folge daraus stabiler im Körper und könne in geringeren Dosen verabreicht werden, was einen positiven Einfluss auf die Verträglichkeit bzw. das Nebenwirkungsprofil habe.
Der Kurs von Enzon habe im gestrigen Handel trotz der massiven Abgaben der Nasdaq um +1,55% auf 65,45 US-Dollar zulegen können.
Die Analysten von Hornblower Fischer stufen die Aktie von Enzon auf kaufen ein.
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