|
News - Ausland
|
22.08.2001
Rosenbauer Konzernumsatz
Ad hoc
|
www.optionsscheinecheck.de
|
Bei einem zum Vorjahr annähernd gleichen Konzernumsatz von Euro 122,3 Mio. weist der Rosenbauer Konzern (WKN 892502) ein deutlich verbessertes EBT von Euro -0,7 Mio. aus.
Wie in den Vorjahren wurden in den ersten 6 Monaten 2001 erst rd. 40% des geplanten Jahresumsatzes erwirtschaftet. Daher weist der Rosenbauer Konzern in diesem Berichtszeitraum ein noch unterdurchschnittliches Ergebnis aus.
Hauptgründe dafür sind höhere Exporte der Spanischen Tochtergesellschaft nach Südamerika sowie die anhaltend gute Entwicklung der US-amerikanischen Tochtergesellschaften (Umsatzsteigerung in der Berichtsperiode: plus 17% in USA und plus 34% bei der spanischen Tochtergesellschaft).
Marktentwicklung Deutschland und Argentinien Das 1.Halbjahr 2001 war in erster Linie von der Reorganisation der deutschen Metz Gruppe sowie dem Rückzug aus dem argentinischen Markt geprägt.
Die Ende 2000 begonnene Reorganisation der Metz Gruppe wurde in den ersten 6 Monaten 2001 fortgesetzt. Dadurch wird eine Reduktion der Verwaltungskosten und eine deutliche Senkung der Ertragsschwelle ermöglicht. Die Verlagerung der Löschfahrzeugfertigung von Karlsruhe nach Luckenwalde ist nunmehr abgeschlossen, per Ende Juni wurde ein verbindlicher Sozialplan zur Reduktion des Verwaltungspersonals vereinbart.
Die anhaltende Verschuldung des argentinischen Staatshaushaltes, die zu einer drastischen Reduktion der öffentlichen Budgets führte, veranlasste den Vorstand, die argentinischen Anteile (51% an der Rosenbauer Argentina SA und deren Servicwerkstätte Cuatro Dos Servicios Integrales SA) and die bisherigen Mitgesellschafter abzugeben. In der Gewinn- und Verlustrechnung des Konzerns ist die Übertragung der Anteile im Ergebnis aus abgegebenen Geschäften mit Euro -0,5 Mio. ausgewiesen.
|