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Analysen - Ausland
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27.09.2006
Iberdrola halten
Hamburger Sparkasse
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Hamburg (aktiencheck.de AG) - Annemarie Schlüter, Analystin der Hamburger Sparkasse, stuft die Aktie von Iberdrola (ISIN ES0144580018/ WKN 851357) von "kaufen" auf "halten" herab.
Der 1992 aus dem Zusammenschluss von Hidroelectrica Espanola und Iberduero entstandene Energieversorger Iberdrola sei Spaniens zweitgrößter Stromkonzern hinter Endesa und vor Union Fenosa. Iberdrola setze in der Stromerzeugung auf einen "sauberen" Energie-Mix. So betrage der Anteil der erneuerbaren Energien am Strom-Mix mittlerweile 13,7 Prozent (3.810 Megawatt (MW)) der gesamten Kraftwerkskapazität (27.791 MW).
Das in Bilbao ansässige Unternehmen sei der weltweit führende Produzent von Windenergie. Der Schwerpunkt der Produktionskapazität konzentriere sich nach wie vor auf Wasser- und Gaskraftwerke. Kernmärkte würden neben Spanien (88% der installierten Kapazität) Mittel- und Südamerika (12%) darstellen (Stand: Ende 2005).
Der Kauf eines sechsprozentigen Anteils am Konzern durch ein spanisches Bauunternehmen habe die Übernahmespekulationen erneut angeheizt. Trotz des hochwertigen Portfolios und attraktiver Wachstumschancen notiere die Aktie mittlerweile oberhalb ihres fairen Wertes.
Anderseits besteht nach wie vor Übernahmefantasie, so dass die Analysten der Hamburger Sparkasse die Aktie von Iberdrola vorerst von "kaufen" auf "halten" zurückstufen. (27.09.2006/ac/a/a)
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