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News - Ausland
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21.08.2001
Agilent Massenentlassung
de.internet
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Wie die Experten von "de.internet" berichten will der US-Technologiekonzern Agilent Technologies (WKN 929138) 4.000 Arbeitsplätze vernichten.
Dies habe das Unternehmen mit Sitz in Palo Alto gestern mit Bekanntgabe der Geschäftzahlen für das dritte Quartal mitgeteilt. Bis Mitte des kommenden Jahres sollten die Entlassungen vollzogen sein, die etwa neun Prozent der Gesamtbelegschaft von 43.000 entsprechen würden. Mit diesem Schritt wolle das Unternehmen rund 500 Millionen Dollar im Jahr einsparen und wieder die Gewinnzone erreichen, habe es geheißen. Die Hälfte der Stellen würden im Bereich Fertigung gestrichen. Die Maßnahme werde mit einer Sonderbelastung in Höhe von 200 Millionen Dollar zu Buche schlagen. Erst im April habe Agilent seinen Mitarbeitern die Gehaltsschecks um 10 Prozent gekürzt.
Agilent Technologies habe im dritten Quartal einen Nettoverlust von 219 Millionen Dollar verbucht. Im Vergleichzeitraum im Vorjahr habe der Konzern noch einen Gewinn von 155 Millionen Dollar erwirtschaftet. Der operative Verlust habe 342 Millionen Dollar nach einem Gewinn von 189 Millionen Dollar im Vorjahr betragen. Der Umsatz sei von 2,4 Milliarden ein Jahr zuvor auf 1,8 Milliarden Dollar gesunken. Der Verlust je Aktie vor Goodwill-Abschreibungen und Sonderposten habe 109 Millionen Dollar oder 24 Cents, verglichen mit minus 34 Cent im dritten Quartal des Vorjahres, betragen.
Im laufenden Quartal rechne das Unternehmen mit einem Umsatz von 1,3 bis 1,5 Milliarden Dollar. Der Verlust werde sich auf zwischen 50 und 70 Cents je Aktie vor Goodwill-Abschreibungen und Sonderposten ausweiten. Überhöhte Lagerbestände und eine viel zu schwache Nachfrage hätten dem Konzern am meisten zu schaffen gemacht, habe es geheißen. Es sei der schlimmste Abschwung seit 34 Jahren.
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