|
Analysen - DAX 100
|
20.08.2001
Deutz neutral
Baden-Württemberg. Bank
|
www.optionsscheinecheck.de
|
Die Aktienanalysten der Baden-Württembergischen Bank belassen ihre Einschätzung der Aktie Deutz AG (WKN 630500) auf neutral.
Nach einem Verlust von -11,6 Mio. Euro im ersten Quartal sei im zweiten Quartal ein Periodenüberschuss von 4,2 Mio. Euro erzielt worden. Nach Verkauf der Anlagenbausparte sei Deutz ein reiner Dieselmotorenhersteller. In dieser Sparte hätten Umsatz und Auftragseingänge gesteigert werden können. Aufgrund der konjunkturellen Entwicklung könnte es für Deutz jedoch schwierig werden, die bisher angestrebten Ziele (50 Mio. Euro EBIT, ausgeglichener Jahresüberschuss) zu erreichen.
Man werte die Entwicklung zum Halbjahr als ein Zeichen für erste Erfolge des Restrukturierungsprogramms ("Deutz Re-Launch"). Auch die Trennung vom Anlagenbau sehe man positiv. Weniger positiv seien die erneut gestiegene Verschuldung und das Risiko eines erneuten, wenngleich niedrigen, Verlustes für das Gesamtjahr.
Die Analysten der Bank hätten ihre Schätzungen nach unten korrigiert. Die konjunkturell bedingt verschlechterten Aussichten für 2001 würden nach ihrer Einschätzung durch die Chancen der Restrukturierung kompensiert.
Die Aktienspezialisten der Baden-Württembergischen Bank halten an ihrem neutralen Votum für Deutz fest.
|