|
News - Nebenwerte
|
08.09.2006
Presse: Chef der comdirect bank favorisiert Zukäufe anstelle von Sonderdividende
aktiencheck.de
|
www.optionsscheinecheck.de
|
Quickborn (aktiencheck.de AG) - Die comdirect bank AG (ISIN DE0005428007/ WKN 542800) will ihr freies Kapital für Zukäufe und nicht für die Ausschüttung einer Sonderdividende verwenden.
Der Vorstandsvorsitzende der im SDAX notierten Direktbank, Andre Carls, hat sich in einem Interview mit der Anlegerzeitung "EURO am Sonntag" (Vorabveröffentlichung) dafür ausgesprochen, die freien Mittel in Höhe von insgesamt 400 Mio. Euro für Investitionen und Zukäufe zu verwenden: "Eine Sonderdividende wird geprüft. Ich würde das Geld aber am liebsten in Wachstum investieren, so wie beim Kauf des American-Express-Bank-Kundenportolios", erklärte der Vorstandschef gegenüber der Anlegerzeitung. Die Entscheidung über den Verwendungszweck der nicht im Tagesgeschäft benötigten Mittel in Höhe von 400 Mio. Euro soll Ende des Jahres bekannt gegeben werden.
Carls bekräftigte die bisherige Jahresprognose: "Wir wollen mindestens 70 Mio. Euro Vorsteuergewinn erzielen. Es gibt keinerlei Grund, daran etwas zu ändern.", erklärte der Manager. Neben steigenden Zinsen, die sich positiv auf das Geschäft auswirkten, setzt die Direktbank auch auf weiteres Wachstum bei Kunden und Konten. Für die Monate September bis Dezember erwartet Carls in beiden Bereichen jeweils ein "deutlich fünfstelliges Plus".
Die Aktie der comdirect bank notiert aktuell mit einem Minus von 1,02 Prozent bei 7,77 Euro. (08.09.2006/ac/n/nw)
|