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News - DAX 100
15.08.2001
Bankges. Berlin rückl. Ergebnis
Ad hoc

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Der Konzern Bankgesellschaft Berlin AG (WKN 802322) hat im ersten Halbjahr 2001 einen Gewinn vor Steuern i.H.v. 85 Mio. Euro erzielt, verglichen mit 169 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Das Ergebnis nach Steuern reduzierte sich um 48 % auf 52 Mio. Euro. Der Zinsüberschuss stieg um 3,5 % oder 30 Mio. Euro auf 898 Mio. Euro. Der Zuwachs ergab sich aus einem Sonderertrag von 150 Mio. Euro aus dem zentralen Zinsmanagement am Jahresanfang. Dagegen wirkten erhöhte Refinanzierungskosten und die flache Zinsstrukturkurve belastend. Der Provisionsüberschuss blieb mit 199 Mio. Euro um 17,1 % oder 41 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert, was primär auf das rückläufige Wertpapiergeschäft mit Privatkunden zurückzuführen ist.

Das Nettoergebnis aus Finanzgeschäften betrug ./. 5 Mio. Euro gegenüber 49 Mio. Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Neben einem schwächeren Handelsergebnis aus dem aktien- und zinsbezogenen Geschäft hat sich die Bewertung eigener Aktien mit ./. 20 Mio. Euro ergebnisbelastend niedergeschlagen. Die Verwaltungsaufwendungen stiegen um 4,7 % oder 39 Mio. Euro auf 863 Mio. Euro. Dabei erhöhten sich die Personalaufwendungen vor allem bedingt durch Gehaltstariferhöhungen um 2,3 %. Die planmäßige Zunahme der Anderen Verwaltungsaufwendungen einschließlich Normalabschreibungen um 7,9 % ging zum größten Teil auf den EDV-Bereich sowie Beratungskosten zurück.

Die Risikovorsorge lag im Rahmen des anteiligen Planwertes von 156 Mio. Euro, nach 212 Mio. Euro im Vorjahr. Damit reduziert sich das Betriebsergebnis auf 46 Mio. Euro. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr stellt sich auf 131 Mio. Euro oder 74 %. Im Ergebnis aus Finanzanlagen von 55 Mio. Euro ist der Gewinn aus dem Verkauf der Landesbausparkasse Berlin und den Anteilen an der Deutsche Börse AG enthalten.


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