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News - Ausland
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31.08.2006
Rakuten muss Sonderbelastung ausweisen und geht gegen Boulevardmagazin vor
aktiencheck.de
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Tokio (aktiencheck.de AG) - Die Rakuten Inc. (ISIN JP3967200001/ WKN 927128), Japans größter Betreiber von Online-Einkaufszentren, wird im laufenden Geschäftsjahr eine Sonderbelastung in Höhe von 18,6 Mrd. Japanische Yen (JPY) verbuchen, die aus dem Verkauf der Kreditsparte Rakuten KC an die Orient Corp. (ISIN JP3199000005/ WKN 864642) resultiert.
Wie Rakuten am Donnerstag mitteilte, wird sich die Sonderbelastung auf das Nettoergebnis auswirken. Im ersten Halbjahr erzielte der Konzern früheren Angaben zufolge einen Nettogewinn von 7,10 Mrd. JPY bei Erlösen von 105,32 Mrd. JPY, einen Ausblick für das Gesamtjahr gab das Unternehmen nicht.
Des Weiteren kündigte Rakuten an, rechtliche Schritte gegen das japanische Boulevardmagazin "Shukan Shincho" einzuleiten. Zuvor berichtete das Blatt, dass Rakutens President Hiroshi Mikitani in Bezug auf verbotene Insidertransaktionen von der Staatsanwaltschaft befragt wurde.
Die Aktie von Rakuten verlor heute an der JASDAQ 5,21 Prozent auf 50.900 JPY. (31.08.2006/ac/n/a)
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