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Analysen - Ausland
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29.08.2006
Schoeller-Bleckmann günstig bewertet
Performaxx-Anlegerbrief
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München (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Performaxx-Anlegerbrief" halten die Aktie von Schoeller-Bleckmann (ISIN AT0000946652/ WKN 907391) nach wie vor für günstig bewertet.
Mit einem ambitionierten Investitionsprogramm von rund 100 Mio. Euro bis 2007 investiere Schoeller-Bleckmann (SBO) in die Zukunft, denn: Zur Abdeckung des erwarteten Verbrauchszuwachses und stimuliert durch den aktuellen Ölpreis würden internationale Ölkonzerne nun vermehrt in die Erschließung neuer Ölvorkommen investieren.
Mit Vorlage der neuen Halbjahreszahlen hätten die Österreicher nun aber wieder ins Schwarze getroffen. Die Erlöse hätten in den ersten sechs Monaten gleich um 45% auf 114,9 Mio. Euro zugelegt. Währenddessen habe sich das EBIT auf 10,6 Mio. Euro verdoppelt und damit eine hervorragende Marge von 19% gezeigt, nach 14% vor einem Jahr.
Das Hauptproblem von SBO würden sich andere Konzerne womöglich gerne wünschen: Das Kapazitätserweiterungsprogramm müsse so rasch wie möglich umgesetzt werden, um den hohen Auftragsbestand abarbeiten zu können. Gleichzeitig würden die internationalen Ölmultis weiterhin stark in neue Explorationsprojekte investieren. Sich diesen Engpass nicht zu stark anmerken zu lassen und neue Kapazitäten ins Spiel zu bringen, sei die wesentlichste Herausforderung für SBO in den kommenden Quartalen.
Mit einem 2007er KGV von 13,8 sei SBO nach wie vor günstig bewertet, sowohl relativ im Vergleich zu den aktuell sehr hohen Wachstumsraten als auch zur meist US-amerikanischen Konkurrenz. Nichtsdestotrotz sähen die Experten keine Veranlassung, ihr kürzlich formuliertes Endjahres-Kursziel von 32 Euro zum aktuellen Zeitpunkt wesentlich anzuheben. Sie würden Kurse von 32,50 Euro bis zum Jahresende für gerechtfertigt halten.
Zum Aufbau neuer Positionen in der Schoeller-Bleckmann-Aktie sollten daher ausschließlich schwache Tage genutzt werden, die einen Kauf bei bis zu ca. 26 Euro nahe legen, so die Experten vom "Performaxx-Anlegerbrief". (29.08.2006/ac/a/a)
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