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Analysen - Ausland
08.08.2001
Metso "neutral"
Morgan Stanley Dean Witter

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Wie die Analysten von Morgan Stanley Dean Witter (MSDW) berichten, haben sich bei dem finnischen Unternehmen Metso (WKNB 923876) die Einnahmen aufgrund der Schwäche auf dem Papiermarkt reduziert.

Im enttäuschenden zweiten Quartal sei in den meisten Unternehmenssparten eine gravierende Verlangsamung bei den Aufträgen und bei den Gewinnen zu verzeichnen gewesen. Bei den Papiermaschinen, die mit einem Einnahmenanteil von 60 Prozent die größte Division des Konzerns darstellten, seien die Aufträge deutlich stärker als erwartet zurück gegangen (nämlich um 51 Prozent auf 391 Millionen Euro). Laut dem Unternehmensmanagement sei das auf umfassende Vertragsverzögerungen und die Stillegung von Kapazitäten im zweiten Quartal zurückzuführen, aber am Ende des Jahres werde der Tiefststand erreicht sein. Die MSDW-Analysten hingegen erwarten für die Nachfrage in der Papierindustrie innerhalb der nächsten 12 Monate keine Erholung, da der Ausblick trübe sei und Großkunden von Metso ihre Maschinen mit einer Kapazität von nur 70-80 Prozent laufen ließen. Für 2002/2003 reduzieren die MSDW-Analysten ihre Prognose für den Gewinn pro Aktie um durchschnittlich 16 Prozent. Mit dem fünffachen der EBITDA-Schätzung erscheine das Unternehmen gut bewertet und werde dem Branchendurchschnitt entsprechend gehandelt.

Die Analysten von Morgan Stanley Dean Witter stufen Metso immer noch als "neutral" ein.


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