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Analysen - DAX 100
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08.08.2001
Deutz reduzieren
HSBC Trinkaus & Burkhardt
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www.optionsscheinecheck.de
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Die Analysten von HSBC Trinkhaus & Burkhardt stufen die Aktien der im MDAX notierten Deutz AG (WKN 630500) weiterhin auf "reduzieren" ein.
Strategie des Unternehmens sei die vollständige Fokussierung auf die Produktion von Gas- und Dieselmotoren. Aufgrund der Verluste in 2000 solle ein Fünf-Punkte-Programm die operative Lage verbessern. Das Unternehmen werde sich auf einige Produkte konzentrieren und kleinere Baureihen auslaufen lassen.
Mit dem Verkauf der KHD Humboldt Wedag Ende Juni sei der Industrieanlagenbau nun endlich komplett abgegeben worden. Gegenwärtig halte Deutz noch die Anteile an der KHD Guss GmbH, die auch in Zukunft im Konzern verbleiben sollten. Weitere Veräußerungen von Beteiligungen erwarte man bei HSBC nicht.
Die Analysten würden davon ausgehen, dass Volvo seinen aktuellen Anteil halten werde, eventuell sogar weiter aufstocken werde. Die Deutsche Bank dürfe durchaus ein Interesse daran haben, ihren Anteil zu veräußern. Eine Komplettübernahme durch einen Wettbewerber oder einen anderen industriellen Investor sei ebenfalls denkbar. Daher erwarte man bei HSBC Veränderungen im Kreis der Aktionäre.
Portfolio-Beteiligungen würden bei Deutz keine wichtige Rolle spielen. Der Aktienkurs könne jedoch durch die mehrheitliche Übernahme durch einen Wettbewerber oder anderen Investor einen positiven Impuls erhalten. Daher belasse man bei dem MDAX-Titel das "reduzieren"-Rating.
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