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News - Ausland
20.08.1998
Wiener Städt. Poleneinstieg
Ad hoc

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Die Wiener Städtische (WKN 090852) baut ihre Aktivitäten am osteuropäischen Versicherungsmarkt aus: Nach Tschechien, der Slowakei und Ungarn steigt die größte österreichische Versicherung nun auch in Polen ein. Sie beteiligte sich zu 21 Prozent am polnischen Sachversicherer Heros.

Die Wiener Städtische und die Kölnische Rück haben je 29.000 Aktien des polnischen Sachversicherers Heros (bankowe towarzystwo ubezpieczen i reasekuracji Heros S. A.) übernommen. Heros hat im Zuge einer Kapitalerhöhung 58.000 junge Aktien begeben und das Grundkapital von 11,7 Millionen Zloty (rund 43 Millionen Schilling) auf 17,5 Millionen Zloty (rund 64 Millionen Schilling) erhöht. Die Beteiligung der Wiener Städtischen am stimmberechtigten Kapital beträgt 21 Prozent, am Gesamtkapital 17 Prozent.

Großaktionär der Heros bleibt die polnische PBG-Bank (Powszechny Bank Gospodarczy S.A ). 10 Prozent des Aktienkapitals hält die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD). Die 1991 gegründete Heros hat sich in Polen als Feuer- und Elementarversicherer positioniert und ist vor allem im kleinen und mittleren Gewerbebereich verankert.

Generaldirektor Dkfm. Dr. Siegfried Sellitsch: "Die erfolgreiche Entwicklung der Beteiligungen in Tschechien, der Slowakei und Ungarn hat die Wiener Städtische bewogen, ihr Engagement in Osteuropa auszuweiten. Die Heros ist mit ihrem dichten Vertriebsnetz gut im polnischen Markt verankert und kann überdurchschnittliche Wachstumsraten vorweisen. "

1997 erwirtschaftete die polnische Versicherung ein Prämienvolumen von 60,3 Millionen Zloty (rund 220 Millionen Schilling) und steigerte im Vergleich zu 1996 ihre Prämien um 37 Prozent. Die Gesellschaft beschäftigt rund 300 Mitarbeiter. Der Vertrieb erfolgt vor allem über 500 Mehrfachagenten.

Die Wiener Städtische in Tschechien und der Slowakei

Als eines der ersten Unternehmen hat die Wiener Städtische sofort nach der Öffnung in Osteuropa eine Versicherung gegründet. Der Start am osteuropäischen Markt erfolgte 1990 mit der Kooperativa-Gruppe, die heute zu den erfolgreichsten Versicherungen in Tschechien und der Slowakei gehört. Die Beteiligung wurde sukzessive ausgebaut. 1997 übernahm die Wiener Städtische die Mehrheit an der Versicherungsgruppe. Die Kooperativa-Gesellschaften Preßburg und Prag sind nach den ehemaligen staatlichen Versicherungsanstalten jeweils die Nr. 2 am tschechischen und slowakischen Markt. 1997 verzeichnete die Kooperativa Preßburg ein Prämienplus von 31,8 Prozent, die Kooperativa Prag legte um 17,6 Prozent zu, die Kooperativa Brünn um 16,3 Prozent.

Die Wiener Städtische in Ungarn

Seit 1996 ist die Wiener Städtische zu 49 Prozent am ungarischen Lebensversicherer Gloria-Swiss Life beteiligt. Gemeinsam mit dem Mehrheitseigentümer, der Schweizerischen Rentenanstalt/Swiss Life, wurde 1997 eine umfangreiche Kapitalerhöhung auf 3 Milliarden Forint (rund 180 Millionen Schilling) durchgeführt und so die finanzielle Basis für einen starken Zuwachs des Geschäftsvolumens geschaffen.

Rückfragen und weitere Informationen:

Mag. Tosca Purr, Tel.: (01) 531 39-1027


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