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Analysen - Ausland
06.08.2001
CEZ in Ungnade gefallen
Wirtschaftswoche heute

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Von einem Engagement in die Aktien von CEZ (WKN 887832) raten die Analysten des Börseninformationsdienstes "Wirtschaftswoche heute" derzeit ab.

Die Zeiten, in denen tschechische Aktien an den deutschen Börsen Hochkonjunktur gehabt hätten, seien längst vorbei. Besonders das Papier des Stromkonzerns CEZ sei bei den Anlegern heiß begehrt gewesen, was auf reißerische Empfehlungen in Börsenbriefen zurück zu führen gewesen sei.

Mittlerweile sei auch CEZ in Ungnade gefallen. Ausgelöst sei der jüngste Kurseinbruch vom Appell der Berliner Bundesregierung an Prag worden, das Atomkraftwerk Temelin stillzulegen. Dabei handele es sich um die wichtigste Einnahmequelle von CEZ. Diese Forderung habe panikartige Verkäufe ausgelöst.

Kurz davor hätte die österreichische RZB-Bank den Titel als kaufenswert eingestuft und ihm ein attraktives Kursziel eingeräumt. Weil der Konzern zu knapp 68 Prozent dem tschechischen Staat gehöre, müsse nicht befürchtet werden, dass jetzt der Konkurs drohe. Die angestrebte Privatisierung könnte sich jedoch erheblich verzögern.

Für Dispositionen spielt die CEZ-Aktie nach Ansicht der Analysten des Börseninformationsdienstes "Wirtschaftswoche heute" demnach auch künftig keine Rolle.



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