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News - Ausland
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21.09.1998
Wiener Städtische Umsatzwachstum
Ad hoc
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Für 1998 rechnet die Gruppe der Wiener Städtischen (WKN 090852) (Wiener Städtische, Donau, VJV, Union und Montan) mit einer Steigerung des Prämienvolumens auf knapp 30 Milliarden Schilling (1997: 28,7 Milliarden). Wachstumsmotor ist weiterhin die Lebens-/ Pensionsversicherung. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) wird 1998 voraussichtlich bei 1.250 Millionen Schilling liegen. Die Gruppe der Wiener Städtischen erzielte im ersten Halbjahr 1998 Prämieneinnahmen in der Höhe von 15.340,2 Millionen Schilling. Das Prämienvolumen liegt damit um 2,5 Prozent über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. In den Personensparten legte die Versicherungsgruppe von Jänner bis Juni 1998 insgesamt um 5,7 Prozent auf 7.648,5 Millionen Schilling zu, in der Lebens-/Pensionsversicherung sogar um 7,8 Prozent auf 5.344,6 Millionen Schilling. Die Prämieneinnahmen in der Sachversicherung lagen aufgrund des anhaltend starken Preiswettbewerbs mit 7.691,7 Millionen Schilling auf dem Vorjahresniveau. Im ersten Halbjahr wurden insgesamt Versicherungsleistungen von 9.050,8 Millionen Schilling ausgezahlt. Für 1998 rechnet die Wiener Städtische mit einem Gruppen-EGT von 1.250 Millionen Schilling. 1997 lag das EGT bei 1.010 Millionen Schilling. Überaus erfolgreich entwickelten sich 1998 die Versicherungsbeteiligungen in Osteuropa. Die Kooperativa-Gruppe, an der die Wiener Städtische mehrheitlich beteiligt ist, setzte ihren Wachstumskurs fort. Die Kooperativa Preßburg steigerte ihre Prämien um 26,6 Prozent auf 834,1 Millionen SKK, die Kooperativa Prag konnte ihr Prämienvolumen um 11,6 Prozent auf 2.388,2 Millionen CzK steigern, die Kooperativa Brünn legte um 21,6 Prozent auf 1.117,2 Millionen CzK zu. Die ungarische Gloria-Swiss Life, an der die Wiener Städtische zu 49 Prozent beteiligt ist, verbuchte ein Prämienplus von 52,5 Prozent. 1998 hat die Wiener Städtische ihr Engagement in Osteuropa weiter ausgebaut und sich zu 21 Prozent am polnischen Sachversicherer Heros beteiligt.
Wiener Städtische AG Die Wiener Städtische AG verbuchte von Jänner bis Juni 1998 insgesamt Prämien in der Höhe von 9.299,5 Millionen Schilling (plus 1,9 Prozent). Wachstumsmotor war mit einem Plus von 5,3 Prozent und Prämien in der Höhe von 2.864,7 Millionen Schilling die Lebens-/Pensionsversicherung. Das Geschäft gegen laufende Prämie lag mit Prämieneinnahmen von 2.147,9 Millionen Schilling um 4,2 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Einmalerläge konnten um 8,6 Prozent auf 716,8 Millionen Schilling gesteigert werden. In der Unfallversicherung verzeichnete die Wiener Städtische mit 328,2 Millionen Schilling Prämien ein Plus von 4,7 Prozent. Trotz Preissenkungen für sonderklasseversicherte Kunden von bis zu 2 Prozent lag das Prämienvolumen in der Krankenversicherung im ersten Halbjahr 1998 mit 1.652,1 Millionen Schilling auf dem Vorjahresniveau. Auch in der Sachversicherung konnte mit Prämien in der Höhe von 4.454,5 Millionen Schilling der Vorjahreswert erreicht werden. Der Prämienrückgang von 4,3 Prozent auf 1.787,5 Millionen Schilling in der Kfz-Versicherung spiegelt den anhaltend starken Preiswettbewerb wider. In den übrigen Sachsparten legte die Wiener Städtische um 3,3 Prozent auf 2.667,0 Millionen Schilling zu. Die Versicherungsleistungen erhöhten sich im ersten Halbjahr insgesamt um 10,3 Prozent auf 5.721,0 Millionen Schilling. Der Anstieg ist vor allem auf Großschäden im Sachversicherungsbereich zurückzuführen, die jedoch überwiegend durch Rückversicherungen gedeckt sind. Für 1998 wird das EGT der Wiener Städtischen AG voraussichtlich bei 1.050 Millionen Schilling liegen (1997: 750 Millionen).
Für Rückfragen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Dr. Franz Kosyna, Tel.: (01)53139-1060 DW.
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