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14.07.2006
Presse: HypoVereinsbank koppelt Mitarbeiter-Gehälter an Kundenzufriedenheit
aktiencheck.de
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München (aktiencheck.de AG) - Die Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG (HVB) (ISIN DE0008022005/ WKN 802200) will die Gehaltsstruktur der Filial-Beschäftigten künftig an die Kundenzufriedenheit koppeln.
Der HVB-Privatkundenvorstand Willibald Cernko erklärte in einem Interview mit der "EURO am Sonntag" (Vorabveröffentlichung), dass die Tochter der italienischen UniCredito Italiano S.p.A. (ISIN IT0000064854/ WKN 850832) ab 2007 die Kundenzufriedenheit mit einem neuen Index messen will, der in die Gehaltsstruktur der Mitarbeiter in den HVB-Filialen einfließen soll. "Wir wollen mindestens zweimal jährlich die Bedürfnisse und die Zufriedenheit der Kunden in großem Stil über ein Marktforschungsinstitut untersuchen lassen. Damit haben wir bereits begonnen." Geplant sei, 70.000 Kunden pro Jahr intensiv zu befragen", erklärte der Manager. In diesem Zusammenhang sollen jährlich 70.000 Kunden intensiv befragt werden. "Ab 1. Januar wird dieser Index dann die Grundlage der Zielvereinbarungen sein", von der der variable Teil der Mitarbeiterbezüge abhängt, sagte Cernko.
Der Zufriedenheitsindex soll nach Aussagen des Managers nicht nur für die HypoVereinsbank, sondern standardisiert für die gesamte Unicredit-Bankengruppe erstellt werden. Dadurch sollen auch Vergleiche zwischen Filialen in Deutschland, Italien und Österreich ermöglicht werden.
Für den Beginn des kommenden Jahres kündigte Cernko zudem den Start einer neuen Konsumkredit-Tochter der HypoVereinsbank an. Sie soll voraussichtlich Clarima heißen. Mit Clarima werde die HVB "Konsumkredite direkt beim Händler, zum Beispiel beim Möbelkauf", anbieten, sagte das Vorstandsmitglied der Wirtschaftszeitung.
Die Aktie der HypoVereinsbank notiert aktuell mit einem Minus von 0,81 Prozent bei 28,91 Euro, während die Anteilsscheine der UniCredito Italiano aktuell in Mailand 0,53 Prozent auf 5,78 Euro abgeben. (14.07.2006/ac/n/d)
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