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Analysen - Neuer Markt
12.07.2001
buch.de neutral
HSBC Trinkaus & Burkhardt

www.optionsscheinecheck.de

Die Aktie der buch.de internetstores AG (WKN 520460) ist für die Aktienexperten von HSBC Trinkaus & Burkhardt weiterhin eine "Halteposition".

Hier handele es sich um ein führendes Unternehmen in dem noch immer dynamisch wachsenden Markt des Internet-Buchvertriebs.

Das Unternehmen wolle der führende Online-Geschenkladen werden. Mit Hilfe bestehender Partnerschaften werde buch.de den Bereich B2B ausweiten und eine führende Position im B2C-Segment erringen. Das Researchteam erwarte einen beschleunigten Bereinigungsprozess dieser Branche. Die Gesellschaft habe gute Chancen, aus dieser Konsolidierung als einer der Gewinner hervorzugehen.

Der virtuelle Buchhändler werde zunehmend in die Douglas-Gruppe eingebunden. Das Management von buch.de zeichne sich nunmehr für die gesamten Internet-Aktivitäten der Phoenix-Gruppe verantwortlich.

Die Hauptrisikofaktoren seien die Unsicherheit bezüglich der Schätzungen des Marktwachstums und der harte Wettbewerb. Ferner müsse berücksichtigt werden, dass eine Aufhebung der Buchpreisbindung den Druck auf die Margen erhöhen werde. Das Researchteam schließe die Notwendigkeit zusätzlicher Kapitalbeschaffungsmaßnahmen nicht aus. Vermutlich werde Douglas jedoch nötigenfalls einspringen, um seine Investitionen und strategischen Interessen zu schützen.

Im laufenden Geschäftsjahr erwarte das Researchteam Umsätze in Höhe von knapp 13 Millionen Euro sowie ein EBIT von -4,9 Millionen Euro. Im Jahr 2002 sollen die Erlöse auf 20,5 Millionen Euro klettern. Das EBIT solle sich nächstes Jahr auf -2,2 Millionen Euro verbessern.

Das Unternehmen zeige eine eindeutig positive Dynamik, und der Aktienkurs sollte lediglich begrenztes Kursrückschlagspotential aufweisen, zumal die Aktie um den Wert der vorhandenen Liquiditätsreserven notiere. Demnach werde der Technologie, den Domain-Rechten und dem Kundenstamm usw. derzeit kein Wert beigemessen.

Ein Kauf der Aktie zum gegenwärtigen Zeitpunkt erscheine jedoch verfrüht, da der Nachrichtenstrom der Branche weiterhin negativ bleiben werde.



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